Dritte Großübung am ICE-Tunnel Sandberg

Das Landratsamt Ilm-Kreis organisierte am 8. April 2017 die dritte von vier Übungen an der ICE-Neubaustrecke VDE 8.1 im Tunnel Sandberg. Über 300 Einsatzkräfte aus den Tunnelbasiseinheiten des Ilm-Kreises, des Landkreises Gotha, der Landeshauptstadt Erfurt sowie von den örtlich zuständigen Freiwilligen Feuerwehren erhielten per Stationsausbildung eine praxisorientierte Schulung zum Einsatzkonzept. Die DB Netz AG hatte dafür wieder einen ICE zur Verfügung gestellt.

Hendrik Hofmann (Landratsamt Ilm-Kreis) und Marc Stielow (TMIK) mit Teilnehmern der Übung
Das Team von Hendrik Hofmann (Landratsamt Ilm-Kreis/ganz links im Bild) organisierte die Übung. Marc Stielow vom Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales (rechts im Bild) schrieb das Einsatzkonzept. Foto: Angler/FF Neudietendorf

Auch Landes- und Bundespolizei, Hilfsorganisationen und das THW wurden in das Einsatzkonzept eingewiesen und bekamen einen Eindruck von den örtlichen Verhältnissen.

Der jeweils für die Organisation zuständige Landkreis hat dabei eine logistische Meisterleistung zu bewältigen. Weit über 1.000 Einsatzkräfte werden in Zehnergruppen in den vier Detailübungen geschult. Dies erfordert einen gut ausgeklügelten Zeit-, Material- und Personalplan.

Zwölf parallel arbeitende Ausbildungsstationen vermittelten den Übungsteilnehmern das Knowhow der Einsatztaktik für die Gefahrenabwehr an der ICE-Strecke. Jede Gruppe hatte für ihre sechs zu absolvierenden Stationen sechs Stunden zur Verfügung.

Stationsbetrieb
Stationsbetrieb. Foto: Pfützner/TLFKS

Als Schlüsselfiguren in diesem Übungsszenario fungieren Multiplikatoren, die von der Thüringer Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule unter anderem in der Schweiz auf diese Aufgabe vorbereitet wurden. Sie geben ihr Wissen nun mit einem ansteckenden Enthusiasmus weiter, der auch Skeptiker und Zweifler schnell überzeugt.

Das Thüringer Ministerium für Inneres und Kommunales zollt in diesem Zusammenhang den fast ausschließlich ehrenamtlichen Rettungskräften großen Respekt, die ihre Freizeit auf diese Weise in den ICE-Tunneln verbringen und künftig für Sicherheit an der Neubaustrecke sorgen. "Ihnen kann man nicht genug für diese Einsatzfreude danken", sagte Marc Stielow nach der Übung. Von allen Seiten habe es in Bezug auf diese Übungen und zum Einsatzkonzept ein durchweg positives Feedback gegeben.

Torsten Stahlberg
Pressestelle

Tunneleinfahrt
Tunneleinfahrt. Foto: Henneberg/FF Gräfinau
Einsatzleitung
Foto: Stielow/TMIK
Tunnelübung Sandberg Besprechung
Foto: Stielow/TMIK

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