Neue Fahrzeuge für die Tunnel-Feuerwehr

Staatssekretär Udo Götze übergab am Montag (8. Mai 2017) im Gefahrenabwehrzentrum Suhl/Zella-Mehlis ein Kleinlösch- und Hilfeleistungsfahrzeug sowie ein Speziallöschfahrzeug an die dortige Tunnel-Feuerwehr.

Neue Fahrzeuge für die Tunnel-Feuerwehr
Symbolische Schlüsselübergabe mit v.l.n.r.: Jens Triebel, Oberbürgermeister der Stadt Suhl, Innenstaatssekretär Udo Götze und Carsten Wiegmann, Leiter des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz

Fotos auf dieser Seite: TMIK / Steve Bauerschmidt
Neue Fahrzeuge für die Tunnel-Feuerwehr

Die beiden neuen Fahrzeuge dienen der Sicherstellung des Ersteinsatzes in der Tunnelkette. Die Beschaffungskosten betragen 536.382,77 Euro für das Tunnel-Sonder-Löschfahrzeug (TSLF-Th) und 194.073,65 Euro für das Vorauslöschfahrzeug (VLF-Th). Zusammen mit der feuerwehrtechnischen Ausrüstung ergeben sich Gesamtbeschaffungskosten von 730.456,42 Euro, die zu 100 Prozent durch den Freistaat aufgebracht werden. Beide Fahrzeuge verbleiben im Eigentum des Landes.

Neue Fahrzeuge für die Tunnel-Feuerwehr

Das Vorauslöschfahrzeug ist ein Kastenwagen aus der neuesten Sprinter-Baureihe mit zuschaltbarem Allradantrieb und vollautomatischem Getriebe. In die Rückenlehnen der Sitze sind transportable Langzeitpressluftatmer für die Besatzung und umfangreiche Analog- und Digitalfunktechnik integriert. Speziell für den Einsatz im Tunnel ist im Frontbereich des Fahrzeugs eine Wärmebildkamera montiert. Damit ist es möglich, auch bei Dunkelheit und Verrauchung Wärmequellen oder auf der Fahrbahn liegende Verletzte zu erkennen.

Ein akkubetriebenes Kombigerät mit Schnellrettungssystem, mobile Verkehrswarneinrichtungen, ein akkubetriebenes Beleuchtungsgerät und eine Sondersignalanlage mit integrierter Durchsagemöglichkeit vervollständigen die Ausstattung.

Das Tunnel-Sonder-Löschfahrzeug Thüringen (TSLF-Th) hat ein handelsübliches Frontlenker-Fahrgestell mit automatischem Getriebe und Allradantrieb. Es verfügt über einen EURO 5 Dieselmotor mit 250 kW. Außerdem ist es mit einer Klimaanlage und Standheizung ausgestattet. Der Fahrer-/Mannschaftsraum nimmt sechs Personen (1/5) auf. Auch hier sind alle Sitze mit Pressluftatmern ausgestattet. Vorn und hinten ist je eine LED-Lichtsignalanlage installiert, die durch eine LED-Heckwarneinrichtung ergänzt wird. Dank fluoreszierender und retroreflektierender Markierung ist das Fahrzeug gut zu sehen, was die Sicherheit der Einsatzkräfte deutlich erhöht. Ein pneumatisch ausfahrbarer und vom Bordnetz gespeister LED-Lichtmast ergänzt die Beleuchtungsanlage. Die Wärmebildkamera an der Fahrzeugfront mit schwenkbarem Bildschirm für den Beifahrer und ein Rückfahrvideosystem mit Bildschirm beim Fahrer tragen zur aktiven Sicherheit bei. Für die Übergangszeit bis zur Umstellung auf Digitalfunk ist die übliche analoge erweiterte Funkausstattung als Fest- und Mobilausstattung vorhanden.

Der Löschwasserbehälter verfügt über 3000 Liter Fassungsvermögen und wird von einem Schaummittelbehälter gefüllt mit 120 Litern F-500 ergänzt. Ein vom Beifahrersitz bedienbarer Wasserwerfer an der Fahrzeugfront sowie ein Sprühbalken mit vier nach vorn gerichteten Düsen unter der Stoßstange dienen unter anderem dem Eigenschutz. Die auf die besonderen Notwendigkeiten des Tunneleinsatzes abgestimmte feuerwehrtechnische Beladung ermöglicht einen effektiven Lösch- und Hilfeleistungseinsatz.

Suhl 4
Maschinist Andreas Müller am Tunnel-Sonder-Löschfahrzeug Thüringen (TSLF-Th).

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