29.09.2017
Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz

Medieninformation 38/2017

Maß bleibt entscheidend

Der Thüringer Verbraucherschutzminister Dieter Lauinger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) weist darauf hin, dass die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) ihre „10 Regeln“ für eine gesunde Ernährung aktualisiert hat. „Die Empfehlungen sind an die aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisse der Ernährungswissenschaft angepasst worden“, sagt Lauinger. „Entscheidend bleibt dabei, dass es auf das richtige Maß ankommt.“

Laut DGE sinkt das Risiko einer Mangelernährung durch einen abwechslungsreichen Speiseplan mit überwiegend pflanzlichen Lebensmitteln. Bei Obst und Gemüse macht die Gesellschaft nun genaue Angaben und empfiehlt, drei Portionen Gemüse und zwei Portionen Obst am Tag zu verzehren. Der Rat, reichlich Kohlenhydrate in Form von Getreideprodukten und Kartoffeln zu sich zu nehmen, wurde hingegen gestrichen. Verzichtet wurde ebenfalls auf die Empfehlung, Eier nur in Maßen zu konsumieren sowie wenig Fett und fettreiche Lebensmittel zu sich zu nehmen.

„Das bedeutet jedoch nicht, dass nunmehr hemmungslos geschlemmt werden darf“, mahnt der Verbraucherschutzminister. „Es muss genau unterschieden werden: Verarbeitete Lebensmittel wie beispielsweise Wurst, Gebäck, Süßwaren, Fast Food und Fertigprodukte sollen auch weiterhin gemieden werden. Die DGE empfiehlt in punkto Fett lediglich ein Mehr an gesundheitsfördernden pflanzlichen Fetten wie zum Beispiel Rapsöl“, erklärt der Minister.

Beim Verzehr von tierischen Nahrungsmitteln gibt es keine Änderungen. Milchprodukte sollten täglich und Fisch ein- bis zweimal pro Woche auf dem Speiseplan stehen. Auch bei Fleisch bleibt es bei der Empfehlung, dieses nur in Maßen zu sich zu nehmen. Nicht mehr als 300 bis 600 Gramm pro Woche sollte nach den Angaben der DGE davon gegessen werden. „Für alle Lebensmittel gleichermaßen gilt, dass unbedingt Wert auf die Qualität gelegt werden sollte“, so Lauinger. „Am besten, man greift auf regionale Produkte der Jahreszeit entsprechend zurück und bevorzugt die biologisch erzeugte Variante. Dies kommt nicht nur der eigenen Gesundheit zugute, sondern leistet gleichzeitig einen wesentlichen Beitrag zum Umwelt- und Tierschutz.“

Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE)
Hier finden Sie weitergehende Informationen sowie die „10 Regeln“.

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