04.01.2017
Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz

Medieninformation 01/2017

Familiennachzug verlängert

Angesichts der weiterhin dramatischen Lage in Syrien hat sich das Thüringer Ministerium für Migration, Justiz und Verbraucherschutz entschlossen, die landesrechtliche Regelung zum Familiennachzug zu verlängern.

„Es wäre unmenschlich, die Geflüchteten hier im Ungewissen über das Schicksal ihrer Familien in Syrien zu lassen und ihnen die Perspektive einer gemeinsamen Zukunft zu nehmen“, sagt Migrationsminister Dieter Lauinger (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN). „Wer seine engsten Angehörigen in Sicherheit weiß, kann sich viel besser auf die zur Integration nötigen Schritte wie Spracherwerb, Erwerbstätigkeit und soziale Beteiligung einlassen.“

Im September 2013 hatte es in Thüringen erstmals eine Anordnung zur Erteilung von Aufenthaltserlaubnissen für syrische Flüchtlinge gegeben, die eine Aufnahme durch in Thüringen lebende Verwandte beantragen. Nun wurde sie bis 31. Dezember 2108 verlängert. Das Bundesinnenministerium hat dem zugestimmt.

Die Anordnung betrifft Ehegatten syrischer Flüchtlinge, Verwandte ersten und zweiten Grades sowie deren Ehegatten und Kinder. Voraussetzung für die Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung ist, dass eine Verpflichtungserklärung abgegeben wurde. Dies können in Thüringen lebende Verwandte oder Dritte tun.

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