27.12.2016
Thüringer Finanzministerium

Medieninformation

Finanzstaatssekretär und Thüringer CIO Dr. Hartmut Schubert: Zahl der Ausschreibungen auf der Vergabeplattform steigt, Land unterstützt Kommunen im IT-Bereich, mehr Tempo bei der Einrichtung gemeinsamer Standards nötig.

Die Zahl der elektronisch veröffentlichten Ausschreibungen der Verwaltungen im Freistaat steigt stetig. Im laufenden Jahr 2016 wurden auf der Thüringer Vergabeplattform im Internet 1361 Ausschreibungen veröffentlicht. Darunter sind 157 Vergabeverfahren kommunaler Vergabestellen. Die Kommunen profitieren durch die finanzielle Unterstützung des Landes.

Im März dieses Jahres hatte die Landesregierung nach intensiven Verhandlungen mit den Vertretern der Kommunen eine kostenfreie Anbindung der Kommunen an die Vergabeplattform ermöglicht. Seitdem ist die Zahl der kommunalen Vergabestellen auf der Plattform um 33 auf 74 gewachsen.

Dr. Hartmut Schubert, Thüringer Finanzstaatssekretär und Beauftragter für E-Government und IT (CIO), dazu: „Mir ist es wichtig, dass das Land die Kommunen beim Thema E-Government unterstützt.“ Für die nächsten Jahre sei jedoch die Abstimmung über gemeinsame Standards zentral, so der CIO. Er sagt: „In einem kommunalen IT-Beirat besprechen Vertreter der Kommunen und Thüringer Finanzministerium seit diesem Jahr gemeinsam strategische Schritte. Auch Staatskanzlei und Innenministerium sind in diese Abstimmungen einbezogen. Denn nur durch gemeinsame verwaltungsübergreifende Technik-Standards können Wirtschaft und Bürgerinnen und Bürger auf eine transparente und effektive Verwaltung setzen.“

Insgesamt erweise sich die E-Vergabe als ein tragfähiger Online-Service des Freistaats und sei für die mittelständischen Unternehmen zu einem wichtigen Instrument geworden, so der CIO des Freistaats Dr. Hartmut Schubert. „Die steigende Resonanz auf die Vergabeplattform ist ermutigend für den weiteren Ausbau von IT-Angeboten in der Landes- und Kommunalverwaltung, um einen erleichterten Zugang für Bürger und Unternehmen zu gewährleisten. Die Landesregierung will Thüringen in den nächsten Jahren mit an die Spitze der Entwicklung im E-Government bringen, um den Freistaat weiter als attraktiven Wirtschaftsstandort zu etablieren“, betont der Thüringer CIO und gibt zu bedenken: „Da wir hierfür auf bestimmte Vorgaben des Bundes angewiesen sind, wünsche ich mir auch mehr Tempo bei der Einrichtung der gemeinsamen Standards in Deutschland.“

Die Vergabeplattform steht für transparente Vergabeverfahren und verhilft der öffentlichen Hand zu einer wirtschaftlichen Beschaffung. In der Landesverwaltung veröffentlichen 40 Vergabestellen alle Aufträge der Landesbehörden. Das Auftragsvolumen des Landes belief sich allein für den Bereich Hoch- und Straßenbau in diesem Jahr auf 256 Millionen Euro.

Die Nutzung wie auch der Download der Vergabeunterlagen ist für Unternehmen kostenfrei. Der Service der Thüringer Vergabeplattform ist unter www.portal.thueringen.de jederzeit abrufbar. Neben den Ausschreibungen werden auch weitergehende Informationen sowie Anleitungen zur Registrierung angeboten. Die Thüringer Vergabeplattform ist in einen Kooperationsverbund mit der Bundesverwaltung sowie mehrerer Bundesländer eingebunden. Neben den Vorteilen für die öffentliche Hand ergeben sich gewichtige Erleichterungen insbesondere für die mittelständische Wirtschaft sowie für Handwerksbetriebe.

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