05.01.2017
Thüringer Finanzministerium

Medieninformation

Finanzstaatssekretär Dr. Hartmut Schubert: Ständige Bedrohung der IT der Landesverwaltung erfordert weiterhin stetige Verbesserung der Informationssicherheit.

Anlässlich der Vorlage der Jahreswerte über die Gefährdung der IT-Infrastrukturen der Landesverwaltung hat Dr. Hartmut Schubert, Staatssekretär im Thüringer Finanzministerium und CIO des Freistaats, zu einem bewussten und sensiblen Umgang mit Verwaltungsdaten und der entsprechenden Technik aufgerufen.

Dr. Hartmut Schubert sieht in der Digitalisierung der Gesellschaft und der Verwaltung viele Chancen aber diese bürgen auch neue Risiken und zusätzliche Aufgaben. Er betont: „Wir haben bereits in den vergangenen Jahren viele Sicherheitsprozesse in der Landesverwaltung auf den Prüfstand gestellt. Dies werden wir auch in diesem Jahr wieder tun. Die Informationstechnik nimmt uns viele Aufgaben ab und führt zu einer deutlichen Effizienzsteigerung in der Verwaltung. Die nunmehr in digitaler Form erzeugten und auf Verwaltungssystemen liegenden Daten müssen angemessen geschützt werden.“

Das Thüringer Finanzministerium hat mit der erfolgreichen Sicherheitszertifizierung des Thüringer Behördennetzes nach dem IT-Grundschutz-Standard des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik bewiesen, dass die neuen Sicherheitsprozesse funktionieren. In diesem Jahr werden im Thüringer Landesrechenzentrum weitere Schritte zur Absicherung der IT-Infrastruktur des Landes unternommen. Die Vernetzung des Landes im Sicherheitsverbund mit Bund, Ländern und Kommunen sowie der Wirtschaft wird vertieft. Hierfür sollen im Landesrechenzentrum die Sicherheitsstrukturen überarbeitet, die Sicherheitsorganisation gestärkt und Stellen mit Sicherheitsspezialisten besetzt werden. Das Landesrechenzentrum wird zentraler Dienstleister und spezialisierter Ansprechpartner für die Fragen der Informationstechnik im Land werden. Damit können sich die Ministerien auf die fachliche Arbeit konzentrieren, so das erklärte Ziel von Dr. Schubert.

Im vergangenen Jahr filterten die zentralen Sicherheitssysteme im Landesrechenzentrum über 13 Millionen eingehende E-Mails und erkannten davon rund 8,5 Millionen E-Mails, also ca. zwei Drittel, als Spam. Rund 30.000 E-Mails waren mit Schadprogrammen versehen. Diese E-Mails wurden den Verwaltungsmitarbeiterinnen oder -mitarbeitern nicht zugestellt.

„Dies ist jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Deshalb werden wir unsere Anstrengungen verstärken und die Sicherheit für unsere Verwaltung erhöhen, damit die Daten unserer Bürgerinnen und Bürger sicher bleiben“, so Finanzstaatssekretär Dr. Hartmut Schubert abschließend.


Übersicht über den eingehenden Mailverkehr des Freistaats Thüringen
im Jahr 2016

empfangen 13,212 Mio. E-Mails
davon Spam: 8,427 Mio. E-Mails (64 % des Empfangsvolumens)
davon verseucht: 29.938 E-Mails

 

Mailserver1

Itsicherheit1

Mailserver 2

Itsicherheit2

Mailserver 1

Itsicherheit3

Mailserver2

IT Sicherheit 2016

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