02.12.2016
Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitale Gesellschaft

Medieninformation

02.12.2016

„Zukunftskonferenz“ berät über Maßnahmen zur Entwicklung des Thüringer Waldes

16 Initiativen vorgestellt / Lenkungsausschuss entscheidet Ende Dezember

In einem intensiven Diskussionsprozess mit breiter Beteiligung haben Arbeitsgruppen des Projekts „Zukunft Thüringer Wald“ in den letzten beiden Monaten 16 Initiativen erarbeitet, mit denen die Region vorangebracht werden soll. Im Rahmen der heutigen Zukunftskonferenz in Suhl werden diese allen Beteiligten in einer Gesamtschau präsentiert und diskutiert. Die Ergebnisse der Konferenz werden anschließend dem Lenkungsausschuss der Staatssekretäre vorgelegt, der Ende Dezember über die konkreten Maßnahmen entscheidet.   

Wirtschaftsminister Tiefensee, der heute die Konferenz eröffnet hat, lobte die Dynamik, die das Projekt seit dem Beginn seiner Arbeit im Sommer dieses Jahres entwickelt hat: „Neben der Zusammenarbeit mit anderen Ressorts waren uns vor allem die Ideen der Akteure in der Region wichtig. Deshalb freut es mich sehr, dass sich über 75 Akteure in den intensiven Diskussionsprozess der letzten beiden Monate eingebracht haben. Die Zukunftsteams haben sehr konzentriert und kreativ gearbeitet und so ein beachtliches Ergebnis auf die Beine gestellt.“ Tiefensee dankte Staatssekretär Georg Maier und allen beteiligten Akteuren für die gewinnbringende Zusammenarbeit.

Zu den 16 Initiativen wurden 65 Maßnahmen erarbeitet, die sich an den im September beschlossenen Handlungsfeldern orientieren: unter anderem (Aktiv-) Tourismus, der Natur und Kultur verbindet; Wachstum in Kernbranchen oder Verkehrsinfrastruktur und Mobilität. Die Leitung der Teams lag in den jeweils zuständigen Ressorts. So hat beispielsweise das Wirtschaftsministerium den Tourismus und das Wachstum in den Kernbranchen in den Blick genommen, während sich das Infrastrukturministerium dem Thema „Verkehrsinfrastruktur und Mobilität“ gewidmet hat.

Anhand einiger beispielhafter Initiativvorschläge wurde heute in Suhl deutlich, wie die Arbeit der kommenden Wochen und Monate weitergeführt werden soll:

Mit dem Vorschlag „Neue Betten“ soll die Bettenkapazität im Thüringer Wald durch zielgruppenspezifische und attraktive Unterkünfte erhöht werden, während eine Initiative „Sternensprung für das Gastgewerbe“ dabei helfen soll, die Qualitätsstandards im Gastgewerbe zu steigen. Beide Initiativen zahlen auf die Steigerung der Übernachtungszahlen im Thüringer Wald ein.

Die Vorschlag „Next Generation“ nimmt sich des Problems an, dass die Betreiber der gastronomischen Betriebe einen hohen Altersdurchschnitt haben, durch den einen Generationenwechsel in den nächsten Jahren ansteht. Dieser Wechsel soll als Chance begriffen und der Wandel in den Betrieben durch ein gezieltes Nachfolgeprogramm verbessert werden.

Der Vorschlag „Maschinenbau International“ hat das Ziel, die kleinen und mittelständischen Betriebe im Thüringer Wald durch gezielte Beratung bei der Steigerung ihrer Exportaktivitäten zu unterstützen.

Alle Initiativen werden Ende September dem Lenkungsausschuss der Staatssekretäre zur Entscheidung vorgelegt. Nach Beschluss sollen ab 2017 Maßnahmen umgesetzt werden.

 

Über das Projekt „Zukunft Thüringer Wald“

Mitte Februar wurde das Strukturkonzept „Zukunft Thüringer Wald“ vom Thüringer Wirtschaftsministerium vorgelegt und im Kabinett beschlossen. Die interministerielle Projektgruppe, an der die Staatskanzlei sowie die zuständigen Ressorts für Finanzen, Sport, Infrastruktur, Umwelt und Kommunales beteiligt sind, wird vom Wirtschaftsministerium geleitet. Das Projekt verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz zur Weiterentwicklung der Region „Thüringer Wald“. Die Entwicklung der strategischen Eckpunkte wurde von der Projektgruppe im September abgeschlossen. Der Lenkungsausschuss hat die genannten Handlungsfelder bestätigt. Außerdem hat er Zukunftsteams als Arbeitsgruppen eingesetzt, die mögliche Initiativen mit konkreten Maßnahmen für das Projekt „Zukunft Thüringer Wald“ vorschlagen und mit einer Umsetzungsplanung versehen sollen.

Das Projekt steht unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Bodo Ramelow und wird von Wirtschaftsstaatssekretär Georg Maier geleitet. Der Regionalverbund Thüringer Wald e. V. sowie wichtige Unternehmerpersönlichkeiten im Ehrenamt der IHK Südthüringen und der HWK Südthüringen stehen als „Regionalbeirat“ zur Seite.

 

 

Peggy Hoy

stellvertretende Pressespprecherin

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