29.09.2017
Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie

Medieninformation 230/2017

Thüringer Arbeitsmarkt im September: Arbeitslosigkeit im Jahresvergleich um zehn Prozent zurückgegangen

Der Arbeitsmarkt in Thüringen befindet sich weiterhin in guter Verfassung. Im Freistaat sind mit 64.074 registrierten Arbeitslosen die niedrigste Arbeitslosenzahl und mit 5,7 Prozent die niedrigste Arbeitslosenquote seit 1990 zu verzeichnen. Thüringen hat zudem nach wie vor die geringste Arbeitslosenquote der ostdeutschen Bundesländer. Bundesweit rangiert der Freistaat hinsichtlich der Arbeitslosenquote an 6. Stelle. Im Vergleich zum September 2016 ist die Arbeitslosenzahl um 7.154 Personen (- 10 Prozent) zurückgegangen.

Die Thüringer Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Heike Werner (DIE LINKE), sieht trotz dieser Entwicklung und der Erfolge der aktiven Arbeitsmarktpolitik weiteren Handlungsbedarf.

Ministerin Werner sagte: „Im September ist es nach der Sommerflaute am Arbeitsmarkt wieder zu einem größeren Rückgang der Arbeitslosigkeit gekommen. Das Schul- und Ausbildungsjahr hat begonnen, deshalb ist bei den Arbeitslosen bis 25 Jahren mit -7 Prozent und bei den bis 20-Jährigen sogar mit -13,5 Prozent ein deutlicher Rückgang zum Vormonat zu verzeichnen. Trotzdem besteht unverändert Handlungsbedarf, junge Menschen in Ausbildung und Arbeit zu bringen.“

Auch im September sei es mit -14,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu einem überproportional starken Rückgang bei den Langzeitarbeitslosen gekommen. Heike Werner: „In Thüringen liegt der Anteil der Langzeitarbeitslosen an allen Arbeitslosen bei 35,4 Prozent und damit niedriger als im ostdeutschen Durchschnitt (35,8 Prozent) und im Bundesdurchschnitt (35,9 Prozent). Das ist ein großer Erfolg.“ Die Ministerin appellierte an die Unternehmen, sich noch stärker bei der Integration von Menschen aus der Langzeitarbeitslosigkeit zu engagieren. Arbeit bedeute die Möglichkeit gesellschaftlicher Teilhabe.

Bei den Älteren ab 50 Jahren (-11,6 Prozent) und bei Frauen (-11,2 Prozent) falle der Rückgang zum Vorjahr ebenfalls höher aus als der Gesamtrückgang.

29.09.2017

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