Vier Jahre Thüringer Pflegepakt sind eine Erfolgsgeschichte

Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Thüringer Pflegepakts, November 2016
Unterzeichnerinnen und Unterzeichner des Thüringer Pflegepakts, November 2016

Bundesagentur für Arbeit verstärkt Thüringer Pflegepakt

Die Staatssekretärin im Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie, Ines Feierabend (DIE LINKE), hat mit der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit (RD-SAT) ein neues Mitglied im Thüringer Pflegepakt offiziell begrüßt. Anlass war eine Sitzung der Steuerungsgruppe des Pflegepakts im Thüringer Sozialministerium.

Staatssekretärin Feierabend sagte: „Mit der Bundesagentur für Arbeit gewinnt der Pflegepakt weiter an Stärke. Die Bundesagentur bringt ihr hervorragendes Know How im Bereich der Berufsorientierung und Qualifizierung ein.“

Feierabend verwies darauf, dass die Bundesagentur den Pflegepakt bereits seit einiger Zeit hervorragend fachlich unterstützt. Die Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur bringt ihre Expertise beim Thema Personal- und Nachwuchsgewinnung und Qualifizierung in den Pflegepakt ein. Die Staatssekretärin bedankte sich bei der Regionaldirektion dafür, den Pflegepakt zukünftig auch als ordentliches Mitglied unterstützen zu wollen.

Der Thüringer Pflegepakt wurde im November 2012 als gemeinsame Initiative der Landesregierung, der Träger von Pflegeeinrichtungen und der Pflegekassen ins Leben gerufen. Gemeinsam wollen die Partner die Voraussetzungen zur Sicherung einer qualitativ hochwertigen Versorgung der Pflegebedürftigen in Thüringen stärken.

Dabei stehen drei Ziele im Vordergrund:

  • die höhere gesellschaftliche Akzeptanz der Pflege und des Pflegeberufs,
  • bessere Rahmen- und Beschäftigungsbedingungen in der Altenpflege, 
  • die Personalgewinnung und Qualifizierung.

Die Steuerungsgruppe, welche aus den Initiatorinnen und Initiatoren des Pflegepaktes zusammengesetzt ist, leitet die Arbeit des Pflegepaktes, ihr sitzt Staatssekretärin Feierabend vor.

Staatssekretärin Feierabend unterstrich aus Anlass der heutigen Sitzung der Steuerungsgruppe die positive Bilanz des Thüringer Pflegepakts: „Wir verzeichnen ein Anstieg des Lohnniveaus in der stationären und ambulanten Pflege, einen kontinuierlichen Zuwachs an Auszubildenden und eine steigende Ausbildungsbereitschaft der Pflegeeinrichtungen. Das alles sind sowohl erfreuliche als auch dringend notwendige Entwicklungen, um den wachsenden Fachkräftebedarf decken zu können und damit die wichtigste Voraussetzung für gute Pflege in Thüringen zu gewährleisten.“

Positiv steht Frau Feierabend zu Folge auch das Projekt Qualifizierungsbegleitende Hilfen für Altenpflegeauszubildende in der Bilanz des Pflegepaktes. Das von der Landesregierung geförderte Projekt kam auf Anregung des Pflegepaktes zustande. Speziell geschulte Beraterinnen und Berater unterstützen Auszubildende bei Gefahr des Ausbildungsabbruchs und Prüfungsschwierigkeiten. Damit konnte die Abbruchquote deutlich gesenkt werden. Zunächst als Pilotprojekt gestartet wurde es inzwischen auf ganz Thüringen ausgeweitet. Gegenwärtig werden 102 Auszubildende mit individueller Beratung unterstützt.

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