Thüringen übernimmt Vorsitz der 27. Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -ministerkonferenz

GFMK 2016 Gruppenfoto, Bild: Tom Figiel
Gruppenfoto der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder auf der GFMK 2016 in Hannover, Bild: Tom Figiel

Der Freistaat Thüringen hat bis Ende 2017 den Vorsitz der 27. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK) übernommen. Thüringens Frauenministerin Heike Werner (DIE LINKE) wird für die Landesregierung die GFMK leiten.

„Eine wesentliche Aufgabe der GFMK sehe ich darin, Anreize für mehr Gerechtigkeit zwischen Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt zu schaffen. In vielen Branchen entwickeln sich neue Dynamiken und damit auch neue Möglichkeiten, die Frauen und Männer nutzen können. Ziel muss es sein, die heute noch in vielen Bereichen existierende Benachteiligung von Frauen im Arbeitsleben abzubauen“, sagte die GFMK-Vorsitzende und Thüringens Frauenministerin Heike Werner.

Was ist die GFMK?

Die Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -minister, -senatorinnen und -senatoren der Länder (GFMK) ist die Fachministerkonferenz, die Grundlinien für eine gemeinsame Gleichstellungs- und Frauenpolitik der Bundesländer festlegt und Maßnahmen zur Chancengleichheit von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen beschließt. Leitlinie ist, bestehende Benachteiligungen von Frauen und Männern in allen Lebensbereichen abzubauen.

Schwerpunkte der 27. GFMK

Die Hauptkonferenz mit allen Fachministerinnen und -ministern der Bundesländer wird am 07./08. Juni 2017 in Weimar stattfinden. Schwerpunkte werden u.a. die Themen Bekämpfung von Altersarmut und die Veränderung der Arbeitswelt im Zuge der Digitalisierung und Flexibilisierung sein.

Ministerin Werner möchte im Rahmen der Konferenz die Bekämpfung der Altersarmut von Frauen zu einem Schwerpunkt machen. „Altersarmut ist ein gesamtdeutsches Problem. Frauen sind besonders häufig betroffen, oftmals aufgrund der Betreuung von Kindern oder der Pflege von Familienangehörigen, die eine Teilzeitbeschäftigung erfordern oder sogar das Ende der Erwerbstätigkeit zur Folge haben können“, so Werner.

Von den Frauen zwischen 30 und 50 Jahren befürchten 54 Prozent, dass sie im Alter trotz guter beruflicher Qualifikation und trotz Erwerbstätigkeit von der Rente ihres Partners oder, besonders im Fall von Alleinerziehenden, von staatlicher Unterstützung abhängig sein werden. Diese ökonomische Unsicherheit gilt für Männer nicht in diesem Ausmaß. Denn von Unterbrechungen der Berufstätigkeit, prekärer Beschäftigung und geringeren Verdienstmöglichkeiten sind vor allem Frauen betroffen.

Logo GFMK, 27. Frauen- und Gleichstellungsministerinnen und -ministerkonferenz Website der 27. Gleichstellungs- und Frauenministerinnen und -ministerkonferenz

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