Öffentlich geförderte Beschäftigung in Thüringen

Öffentlich geförderter Arbeitsmarkt und Weiterentwicklung des Landesarbeitsmarktprogramms

Seit Oktober 2015 gibt es in Thüringen innerhalb des Landesprogramms „Öffentlich geförderte Beschäftigung und gemeinwohlorientierte Arbeit“ (ÖGB) einen öffentlich geförderten Arbeitsmarkt. Die in enger Zusammenarbeit zwischen dem Thüringer Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie und der Regionaldirektion Sachsen-Anhalt/Thüringen der Bundesagentur für Arbeit (RD-SAT) konzipierte „Thüringer Initiative zur Bekämpfung der Langzeitarbeitslosigkeit“ befindet sich mittlerweile in der Phase der Umsetzung. Zudem wurde das Landesarbeitsmarktprogramm innerhalb einer gesonderten Richtlinie weiterentwickelt. Beide Förderrichtlinien traten am 6. Oktober 2015 in Kraft.

In der ÖGB werden thüringenweit Tätigkeiten gefördert, die im öffentlichen Interesse liegen und die die Gebote der Zusätzlichkeit und Wettbewerbsneutralität erfüllen. Damit erhalten Personen, die entweder langzeitarbeitslos sind oder die sich seit langer Zeit im SGB II-Leistungsbezug befinden wieder die Möglichkeit einer Teilhabe am Erwerbsleben. Das Programm beinhaltet vier verschiedene Fördervarianten. Neben einer ergänzenden Förderung von Arbeitsverhältnissen (FAVplus) verstärkt das Land das laufende Bundesprogramm zur „Sozialen Teilhabe am Arbeitsmarkt“, das für Thüringen 800 tariflich bezahlte Arbeitsplätze vorsieht, um weitere 180 Plätze. Zudem werden sowohl durch das Modellprojekt „Mehrwert sein – Mehrwert schaffen“ und die „Gemeinwohlarbeit“ weitere Beschäftigungsverhältnisse im kommunalen, sozialen, grünen und kulturellen Bereich unterstützt.

Der Antragstellung in der ÖGB geht ein Vorverfahren voraus. Interessierte kommunale Einrichtungen, Vereine und sonstige Beschäftigungsträger können sich an die GFAW - Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung des Freistaats Thüringen mbh - und ihre Regionalstellen in Erfurt, Suhl, Gera und Nordhausen wenden. Einzureichen ist zunächst eine Kurzbeschreibung der Tätigkeiten, für die eine Förderung begehrt wird. Nähere Informationen zur Antragstellung sind auf der Webseite www.gfaw-thueringen.de zu finden.

Potentielle Teilnehmer, die von den Fördermöglichkeiten profitieren möchten, können sich zudem an ihre zuständige Vermittlungsfachkraft des Jobcenters wenden.

Ein weiteres Landesprogramm sieht unter der Überschrift „Arbeit für Thüringen“ (LAT) die Erprobung zusätzlicher Konzepte der Beschäftigungsförderung und zur beruflichen Integration von benachteiligten Zielgruppen der Arbeitsmarktpolitik vor. Damit soll die Verbesserung von Integrationsmöglichkeiten sowie die Nachhaltigkeit nach erfolgter Vermittlung in Beschäftigung erreicht werden. Gefördert werden deshalb zum einen Einstellungsprämien an Arbeitgeber sowie Lohnkostenzuschüsse für die Beschäftigung von voll erwerbsgeminderten Schwerbehinderten.

Im Rahmen des Landesprogramms „Arbeit für Thüringen“ werden auch Projekte gefördert, bei denen es um Unterstützung bei der beruflichen und sozialen Integration von asylsuchenden und geflüchteten Menschen geht, die sehr wahrscheinlich in Deutschland bleiben werden.

Weitere Informationen

Antragstellung für LAT und Einreichung von Vorhaben-Kurzbeschreibungen für ÖGB möglich
Hinweise der GfAW

Landesprogramm „Öffentlich geförderte Beschäftigung und gemeinwohlorientierte Arbeit“ (ÖGB)
Übersicht zu den Fördermöglichkeiten. Ein Informationsangebot der GfAW.

Landesprogramm „Arbeit für Thüringen“ (LAT)
Übersicht zu den Fördermöglichkeiten. Ein Informationsangebot der GfAW.

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