Lokale Agenda 21

Kommunen errichten, verwalten und erhalten die wirtschaftliche, soziale und ökologische Infrastruktur. Damit sind sie die Politik- und Verwaltungsebene, die den Bürgern am nächsten steht. Sie spielen eine entscheidende Rolle bei der Information und Mobilisierung der Öffentlichkeit für eine nachhaltige umweltverträgliche Entwicklung.
 
In Kapitel 28 der Agenda 21 heißt es: "Jede Kommunalverwaltung soll in einen Dialog mit ihren Bürgern, örtlichen Organisationen und der Privatwirtschaft eintreten und eine kommunale Agenda 21 beschließen." Ziel ist ein Aktionsprogramm auf kommunaler Ebene mit lokalen Leitbildern, Zielen, Programmen und Indikatoren. Damit soll ein Konsultationsprozess mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt, allen gesellschaftlichen Gruppen und nichtstaatlichen Organisationen eingeleitet werden sowie die kommunale Politikebene mit national und international bedeutenden Themen verknüpft werden – das ist eine „Lokale Agenda 21“.
 
Auf diese Weise können kommunalpolitische Programme, Gesetze und Vorschriften auf ihre Nachhaltigkeit im Sinne der Agenda 21 bewertet und modifiziert werden.
 
Im Jahr 2009 arbeiten ca. 300 Kommunen und Regionen aktiv an einer kommunalen oder regionalen Agenda 21. Die finanzielle Förderung des Thüringer Ministeriums für Landwirtschaft, Forsten, Umwelt und Naturschutz und der Europäischen Union aus dem EFRE  unterstützt zahlreiche lokale Agenda 21-Projekte in Gemeinden, Verwaltungsgemeinschaften, Städten und Landkreisen.

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