24.11.2017
Thüringer Ministerium für Umwelt, Energie und Naturschutz

Medieninformation

Elektrisch mobil in der Gemeinde Werther - Pilotvorhaben erfolgreich abgeschlossen

Möller: Mit nachhaltiger Mobilität den ländlichen Raum stärken

Umweltstaatssekretär Olaf Möller zog heute eine positive Abschlussbilanz des mehrjährigen Pilotprojektes „E-Mobilität im ländlichen Raum – Gemeinde Werther II“. Das Thüringer Umweltministerium förderte den Kauf von zwei Elektroautos nebst Ladeinfrastruktur und Solaranlage mit Speicher sowie die wissenschaftliche Begleitung des Projektes über 4 Jahre mit rund 260.000 EUR. Das Besondere: Bürgerinnen und Bürger können die Dorfautos mittels Carsharing mit der Gemeinde teilen.

„Das Projekt hat gezeigt, dass Elektromobilität im ländlichen Raum funktioniert – und wir so Klimaschutz, saubere Luft und Mobilität verbinden. Dank Carsharing und dezentraler Stromproduktion wurde eine ganze Region zum Energiegewinner“, sagte der Umweltstaatssekretär anlässlich der Präsentation des Projektendberichtes heute in Werther.

Mit dem parallel entwickelten Leitfaden könnten weitere ländliche Kommunen dem Muster für erfolgreiche nachhaltige Mobilität folgen, ermuntert Möller mögliche Nachahmer.

Das sogenannte „WertherMobil“ ist ein elektrisch betriebenes „Dorfauto“ für Fahrdienste, Behördengänge, Arztbesuche und als Carsharing-Angebot. Zwei Fahrzeuge stehen den Einwohnern zur Verfügung. Den Ladestrom liefert eine eigens errichtete Photovoltaikanlage, die durch einen Energiespeicher und eine öffentliche Ladestation für Elektromobile ergänzt wurde.

Das mit der wissenschaftlichen Begleitung betraute Institut für Verkehr und Raum der Fachhochschule Erfurt unter Projektleitung von Herrn Prof. Kill stellte im Ergebnis des Projektes fest, dass 100 Prozent mehr Energie produziert wurde, als beide Fahrzeuge verbrauchten. Potenzial für den Flottenausbau in Werther ist also vorhanden.

Angesichts des demografischen Wandels und eines dünnen ÖPNV-Angebots im ländlichen Raum sind neue Ideen zur Mobilität gefragt. Die „Dorfautos“ schaffen eine einmalige Verbindung von gesellschaftlicher Teilhabe und klimafreundlicher Mobilität.

Für die zweite Projektphase „E-Mobilität im ländlichen Raum – Gemeinde Werther II“ stellte das Thüringer Umweltministerium Fördermittel in Höhe von 127.292 EUR zur Verfügung, insgesamt flossen seit 2014 rund 260.000 Euro.

Weitere Informationen zum Projekt: www.werther-mobil.de

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