Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr

L 1048 Um- und Ausbau zwischen Eichfeld und Nahwinden

Bauherr:   Freistaat Thüringen
     
Entwurfsaufsteller:   Straßenbauamt Mittelthüringen
Hohenwindenstraße 3
99086 Erfurt
     
Entwurfsbearbeiter:   Obermayer
     
Baudurchführung:   1. Bauabschnitt
Streicher GmbH
In den Teichen 2
07751 Jena-Maua

2. Bauabschnitt
Streicher GmbH
In den Teichen 2
07751 Jena-Maua

3. Bauabschnitt
Streicher GmbH
In den Teichen 2
07751 Jena-Maua
     
Baulänge:   9,4 km in drei Bauabschnitten
1. Bauabschnitt: 1,9 km
2. Bauabschnitt: 3,4 km
3. Bauabschnitt: 4,1 km
     
Fahrbahnbreite:  

dreistreifig: 11,25 m
zweistreifig:  7,50 m

     
Anzahl der Brücken:   1
     
Bauzeit:  

1. Bauabschnitt
Baubeginn: 2. März 2009
Bauende: 30. Juli 2010 (Verkehrsfreigabe)

2. Bauabschnitt
Baubeginn: 1. August 2011
Bauende: 14. Dezember 2012 (Verkehrsfreigabe)

3. Bauabschnitt
Baubeginn: 30. Juli 2012
Bauende: November 2013 (Verkehrsfreigabe)

     
Kosten:   1. Bauabschnitt: 6,86 Mio. €
2. Bauabschnitt: ca. 8,0 Mio. €
3. Bauabschnitt: ca. 5,2 Mio. €
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Dieses Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert.

Bauzustände der neuen Brücke über die ausgebaute Landesstraße

 Beschreibung der Baumaßnahme:

Die Baumaßnahme beinhaltet den Ausbau der Landesstraße L 1048 im Abschnitt westlich der Ortschaft Lichstedt bis in den Bereich nordwestlich von Eichfeld.
Im funktionalen Straßennetz des Freistaates Thüringen ist die Landesstraße L 1048 zwischen Rudolstadt und der Bundesautobahn A 71 als überregionale Straßenverbindung eingestuft und somit der Straßenkategorie A II zuzuordnen. Die Landesstraße L 1048 verläuft als Ost-West-Achse nördlich des Thüringer Schiefergebirges. Sie schließt den in westlicher Richtung gelegenen Raum Rudolstadt/Saalfeld/Bad Blankenburg an die Bundesautobahn A 71 an, die Verbindungen mit größter Effektivität nach Norden (BAB A 4, Erfurt) und nach Südwesten (Suhl, Würzburg, Stuttgart) ermöglicht. Im weiteren Verlauf werden in östliche Richtung Verkehre zu den Bundesstraßen B 85, B 88 und B 281 geführt.
Die Gesamtlänge der Baumaßnahme beträgt ca. 1,887 km. Der Bauabschnitt beginnt westlich der Ortschaft Lichstedt unmittelbar hinter der Einmündung der Straße nach Lichstedt (K 114) und schließt nordwestlich von Eichfeld an die bereits gebaute Ortsumgehung an.
Auf Grund der räumlichen Gegebenheiten (Linienführung, Gradiente), aus Gründen der Verkehrssicherheit (Sichtverhältnisse) sowie aus Gründen der Leistungsfähigkeit (Querschnitt) stellt die bisherige Trasse für den Verkehrsfluss bei wachsendem Verkehrsaufkommen ein Hemmnis dar.
Die Gefälle- und Steigungsstrecke zwischen Eichfeld und Lichstedt zieht bedingt durch den hohen Schwerlastsanteil eine erhöhte Schall- und Luftschadstoffimmission nach sich. Durch die Reduzierung der Geschwindigkeit an Steigungen kommt es zum Auflaufen des nachfolgenden Verkehrs und somit zur Kolonnenbildung, welche im weiteren Streckenverlauf insbesondere in Richtung Stadtilm zu riskanten Fahrmanövern beim Überholen des Schwerverkehrs führt.
Im Zuge der geplanten Maßnahme wird die bestehende straßenbauliche Infrastruktur der Landesstraße L 1048 im Abschnitt zwischen Eichfeld und Lichstedt an das wachsende Verkehrsaufkommen und die Verkehrsumlagerungen im Zusammenhang mit dem Lückenschluss der BAB A 71 angepasst. Dazu werden beim bestandsorientierten Ausbau teilweise Krümmen verbessert und Querschnitte aufgeweitet, soweit es die schwierige Geländecharakteristik zu lässt.
Verkehrsfreigabe des 1. Bauabschnittes am 30. Juli 2010Am 30. Juli 2010 wurde auf dem ersten Teilstück der ausgebauten Strecke der Verkehr wieder freigegeben. Damit hatte die monatelange Geduldsprobe der Autofahrer, die über eine fast 2,0 km lange parallel geführte Umleitungsstrecke mit einer Ampel am Anfang und Ende der Strecke sowie zwei Ampeln an Engstellen innerhalb der Umfahrung, leben mussten. Im fertiggestellten Abschnitt, der neben der sichtbaren Verbreiterung auf drei Fahrstreifen auch auf 300 m Länge eine kaum wahrnehmbare rückverankerte Stützwand auf Bohrpfählen enthält, können die Autofahrer bei der Bergfahrt durch den zusätzlichen Fahrstreifen langsam fahrendere Fahrzeuge überholen.
Am 1. August 2011 wurde mit der Fortführung des Ausbaues im zweiten Bauabschnitt begonnen. Markenzeichen dieses Bauabschittes ist der Neubau der Brücke über den neuen Straßenabschnitt, die zur Erschließung der Orte Lichstedt und Groschwitz notwendig ist (zu sehen in der oben angelegten Bildstrecke ist der Bau der neuen Brücke). Nach dem Passieren des Flugplatzes Groschwitz wird der Ausbau auf zwei Fahrstreifen begrenzt, da es keine Notwendigkeit gibt, die Strecke weiter dreistreifig auszubauen. Die neue Kreisstraße zur Verbindung der Orte Groschwitz und Lichstedt sowie die notwendigen Bushaltestellen für die Orte mit angepassten Fahrgastunterständen sind in Betrieb und können von den Anwohnern genutzt werden.

 

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