Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr

L 1048 Neubau Ortsumgehung Schaala



 

Bauherr: Freistaat Thüringen

 
Entwurfsaufsteller: Straßenbauamt Mittelthüringen
Hohenwindenstraße 14
99086 Erfurt
 
Entwurfsbearbeiter: Verkehrsanlagen: INVER GmbH Ingenieurbauwerke: Müller & Hereth GmbH Landschaftspflege: INVER GmbHSimonsen Lill Consult
Baugrund:Müller & Hereth GmbH Immissionsschutz: INVER GmbH
Björnsen Beratende Ingenieure GmbH Erfurt
 
Baudurchführung: Vorarbeiten:Rücker GmbH (Baustraßen, Baufeldfreimachung)
Tunnel und Straßenbau: PORR Technobau und Umwelt GmbH München

 
Baulänge: 2,06 km

 
Fahrbahnbreite: 2 * 3,50 m breite Richtungsfahrbahnen (RQ 10,5)

 
Anzahl der Brücken: eine Brücke, ein Tunnel (1,1 km) sowie Stützwände
 
Bauzeit: 2007 - 2010
 



 

Beschreibung der Baumaßnahme:

Die Baumaßnahme ist ein weiterer Abschnitt des Neubaues der Landesstraße L 1048 zur Verbesserung der Anbindung des Städtedreiecks (Saalfeld - Rudolstadt - Bad Blankenburg) an die Autobahnen A 4, A 71 und A 73. Um die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Region zu erhöhen und Ortslagen vom Durchgangsverkehr zu entlasten, sind der Bund, das Land und der Landkreis überein gekommen, zur Lösung der Verkehrsprobleme gemeinsam eine leistungsfähige Straßenverbindung zur A 71 zu schaffen. Zur Lösung des Problems wird der Bund die Landesstraße L 1048 nach Fertigstellung der OU Eichfeld und Schaala als B 90 in seine Baulast übernehmen und die Lücke zwischen der A 71 bei Traßdorf und der L 1048 bei Nahwinden mit einem Neubau schließen. Der Lückenschluss ist Bestandteil des vordringlichen Bedarfs.

Der Freistaat Thüringen hat als Vorleistung zur Aufstufung die L 1048 zwischen Nahwinden und Rudolstadt so zu ertüchtigen, dass sie in der Lage ist, Fernstraßenverkehr aufzunehmen. Dazu müssen die vorhandenen Engstellen - die Ortsdurchfahrten von Eichfeld und Schaala - beseitigt werden.
Die Ortsumgehung Eichfeld wurde bereits am 07.12.2006 dem Verkehr übergeben.

Die Finanzierung des Pörzbergtunnels, des wichtigsten Bauwerks der geplanten Ortsumgehung von Schaala, ist nunmehr durch die Entscheidung des Haushalts- und Finanzausschusses des Thüringer Landtages vom 22.02.2007 gesichert. Der Tunnelbau Schaala wurde von Frühjahr 2007 bis Ende 2009 ausgeführt. Bis zur Fertigstellugn der Gesamtmaßnahme dauete es noch ein weiteres Jahr, so dass die Verkehrsfreigabe im Dezember 2010 stattfand.

Hinsichtlich des verbleibenden Streckenabschnitts zwischen Eichfeld und Nahwinden fand in der 9. KW der Erörterungstermin im Rahmen des Planfeststellungsverfahrens statt. Nach Erlangung des Baurechts war der Baubeginn auf diesem Abschnitt im März 2009.

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Dieses Projekt wird von der Europäischen Union kofinanziert.

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Stand der Arbeiten im Juni 2008

Brücke über den SchaalbachIm Juni 2008 sind alle Ausbrucharbeiten beendet. Die Brücke über den Schaalbach, die den Zugang der neuen Straße zum Ostportal herstellt, ist bis auf wenige Restleistungen fertiggestellt und lässt erahnen, welchen Weg die zukünftige Straße zum Tunnel nimmt. Im Vorfeld der Bücke haben die Arbeiten am zukünftigen Straßenanschluss begonnen. Da die neue Straße bis zu 2,00 m zum bisherigen Straßenverlauf abgesenkt werden muss, entstanden an der Umfahrung tiefe Einschnitte. Der neue Anschluss von Schaala an die Landes- Straße konnte im August 2008 für den Verkehr freigegeben werden. Damit entfiel auch die Fahrt über die Umfahrung, die nach Fertigstellung der neuen Straße wieder zurückgebaut wurde.
die Bewehrung für den ersten Block stehtDie Arbeiten an der Innenschale des Tunnels werden von der Baufirma gerade vorbereitet. Für den ersten ersten Block,der Schalwagen wartet auf die Abnahme so heißen die einzelnen zu betonierenden Abschnitte beim Tunnelbau, wurde die Bewehrung bereits geknüpft. Vor dem Eingang zum Tunnel wartet am Ostportal der Schalwagen auf die Abnahme. Erst wenn alles korrekt ist, kann mit dem Betonieren der Innenschale begonnen werden. Das Überprüfen des Schalwagens ist notwendig, um die hohe Qualität, die an den Tunnel gestellt wird, auch sicher zu stellen. Nach dem Ausschalen wird die Betonoberfläche zusätzlich nachbehandelt um die geforderte Oberflächengüte zu erreichen. Erst dann können alle weiteren Arbeiten erfolgen. Als Letztes erfolgt der Einbau der Betonfahrbahn, bevor mit der Ausstattung des Tunnels begonnen werden kann.
Westportal mit BohrpfahlwandAm anderen Ausgang des Tunnels, dem sogenannten Westportal in Richtung Eichfeld, ist die Bohrpfahlwand zur Sicherung der Straße vor dem Hang fertig.Westportal mit entstehenden Funktionsgebäuden An verschiedenen Stellen lässt sich noch erahnen, wie weit alles eingeschüttet war, bevor die Bohrpfähle freigelegt wurden. In unmittelbarer Nachbarschaft zum Westportal entstehen die Funktionsgebäude, die für die Lüftung des Tunnels sowie für die Bereitstellung von Löschwasser errichtet werden. Sie werden sich am Ende an den Hang anlehnen und so die großen Lüftungsrohre für den Tunnel verdecken.
 

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