Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr

L 1060 Ortsumgehung Kleinschwabhausen

Bauherr:   Freistaat Thüringen
     
Entwurfsaufsteller:   Straßenbauamt Mittelthüringen
Hohenwindenstraße 14
99086 Erfurt
     
Entwurfsbearbeiter:   Ingenieurgemeinschaft Setzpfandt GmbH & Co.KG
Kantstraße 5
99425 Weimar
     
Baudurchführung:   Streicher GmbH
In den Teichen 2
07751 Jena-Maua
     
Baulänge:   1,17 km
     
Fahrbahnbreite:   6,50 m
     
Anzahl der Brücken:   2 Stück
     
Bauzeit:   Baubeginn: 5. April 2011
Bauende: 5. Juli 2013
     
Kosten:   7,2 Mio. €

 

Kofinanziert durch die EU - EFRE3

Beschreibung der Baumaßnahme:

Der Freistaat Thüringen, vertreten durch das Straßenbauamt Mittelthüringen, arbeitet an der Aufhebung des im Zuge der Landesstraße L 1060 bestehenden, niveaugleichen Bahnüberganges Kleinschwabhausen (Bahn-km 12,867).
Mit dieser Baumaßnahme wird gleichzeitig der Neubau der Umgehungsstraße Kleinschwabhausen (L 1060) realisiert. Damit verbunden ist der Ausbau des Anschlussbereiches der K 306 nach Mellingen, der Anbindung der K 509 (Straße nach Döbritschen) sowie dem Ausbau der Gemeindeerschließungsstraße zwischen der L 1060n und der Gemeinde Kleinschwabhausen.
Zur Querung der Gleise der Strecke Weimar – Gera der Deutschen Bahn AG ist im Zuge der neuen Trasse der L 1060 eine Überführung der Straße - Bauwerk 01 – zu errichten. Im Weiteren ist zur Querung der neuen Trasse der L 1060 des Kleinschwabhäuser Baches der Neubau einer Brücke als Bauwerk 02 sowie im Zuge einer Feldzufahrt über den Kleinschwabhäuser Bach ein Durchlass als Bauwerk 03 herzustellen.
Zwischen der neu zu errichtenden Gemeindeerschließungsstraße und dem Bauende der L 1060n ist ein Radweg herzustellen, der als gemeinsamer Rad-/ Gehweg bis in die Ortslage Großschwabhausen weiterzuführen ist.
zukünftiger Brückenstandort und Verlauf der neuen TrasseIm Mai 2012 sind im Bereich der Trasse der neuen Ortsumgehung die archäologischen Voruntersuchungen abgeschlossen, so dass im gesamten Verlauf der Oberboden abgeschoben werden kann. Im Vordergrund erkennt man schon einen Teil der neuen Anbindung der zukünftigen Kreisstraße nach Lehnstedt. Dahinter ist ein Kran damit beschäftigt, vorbereitende Maßnahmen auszuführen, damit die neue Brücke über die Bahnstrecke der Mitte-Deutschland-Verbindung entstehen kann. Die neue Brücke ist so konzipiert, dass sie den zu erwartenden zweigleisigen Ausbau der Strecke überqueren kann. Im weiteren Verlauf ist die vom Oberboden freigeräumte neue Trasse der Ortsumgehung zu erkennen.
gesperte Kreisstraße nach DöbritschenEinen Monat später, im Juni 2012, wird die Kreisstraße nach Döbritschen gesperrt. An dieser Stelle wird es die neue Anbindung der Kreisstraße an die neue Ortsumgehung der Landesstraße L 1060 geben. Der Knotenpunkt wird als Kreisverkehrsplatz ausgebildet und wird auch für den Ort Kleinschwabhausen die neue Anbindung an die Neubaustrecke bedeuten. Die vorhandene Kreisstraße musste gesperrt werden, weil es im Verlauf weitere archäologische Untersuchungen gab, die sich vorrangig auf die Flächen der neuen Buswendestelle beschränken. Diese entsteht am Ortseingang von Kleinschwabhausen, wenn man aus Richtung Döbritschen kommt, auf der linken Straßenseite. Über den neuen Kreisverkehrsplatz können die Busse Kleinschwabhausen bequem anfahren und in alle Richtungen wieder verlassen.
Ziel für das Jahr 2012 ist es, die neue Trasse einschließlich der neuen Ortsanbindung Kleinschwabhausen fertig zu stellen, so dass der Bahnübergang in der Ortslage nicht mehr benötigt wird.

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