Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr

L 1074 N Zubringer A 38 Heiligenstadt (West)

Bauherr:   Freistaat Thüringen
     
Entwurfsaufsteller:   Freistaat Thüringen, Straßenbauamt Nordthüringen
     
Entwurfsbearbeiter:   IB Kleb GmbH
     
Baudurchführung:   Ernst u. Herwig Hoch- und Tiefbau GmbH u. Co KG (Brückenbau)
Mütze & Rätzel Bauunternehmen GmbH (Straßenbau)
     
Baulänge:  

L 1074 = 2.185 m Westzubringer
L 2006 =    430 m Mengelrode- Heiligenstadt
L 3080 =    780 m Heiligenstadt- Uder
Wirtschaftswege = 516 m
Provisorien         = 575 m 

     
Fahrbahnbreite:   L 3080 = RQ 10,5 + 0,5 (8,00 m Fahrbahnbreite)
L 2006 = RQ 10,5 + 0,5 (8,00 m Fahrbahnbreite)
auf 1,1 km Zusatzfahrstreifen
     
Anzahl der Brücken:












Streckenbau:
  Bauwerk 1 Talbrücke über die Leine und die DB AG
Lichte Weite     = 265,05 m
Fahrbahnbreite =     8,00 m
Breite zwischen den Geländern = 11,60 m

Bauwerk 2 Fußgängerbrücke/ Querungshilfe für Kleintiere
Lichte Weite      = 38,00 m
Fahrbahnbreite  =  1,50 m
Breite zwischen den Geländern = 3,90 m

Bauwerk 1.1 Stützmauer Rad- Gehweg
Länge = 15,00 m
 

32.000 m² Fahrbahnerneuerung
  2.515 m  Bordanlagen
  2.100 m² Rad-/ Gehwegbau

Deckenaufbau/ Befestigungen der L 1074:
85 cm Gesamtaufbau
  4 cm Splittmastixasphalt
  8 cm Asphaltbinder
14 cm Asphalttragschicht
59 cm Frostschutzschicht

     
Bauzeit:   Beginn der Vorplanung:             11/ 2003
Planfeststellungsbeschluss:     06/ 2011
Baubeginn:                                01/ 2012
Bauende:                                   10/ 2014
     
Kosten:   Gesamtkosten:                       15,400 Mio €
Kosten Stadt Heiligenstadt:      0,400 Mio €

 

Beschreibung der Baumaßnahme:

Durch den Neubau der L 1074 - Westzubringer Heilbad Heiligenstadt wird im Verbund mit dem bereits hergestellten Ostzubringer, das Konzept des Baus von leistungsfähigen Anbindungen an die Autobahn A 38 verwirklicht. Damit erfährt der südliche Harzrandbereich einschließlich des regionalen Entwicklungsraumes Heilbad Heiligenstadt im Landkreis Eichsfeld eine verkehrliche Aufwertung.
Als Zubringer zur Autobahn erfüllt der Westzubringer eine bedeutende Funktion zur Anbindung der wichtigen Gewerbestandorte im Westen Heilbad Heiligenstadts an das großräumige Straßennetz.
Gleichzeitg wird die Verkehrsentwicklung der Stadt Heilbad Heiligenstadt durch die Entlastung innerstädtischer Straßen, wie z.B. der Göttinger Straße und der Straße am Richteberg, vom Durchgangsverkehr und der damit verbundenen Verringerung der verkehrsbedingten Beeinträchtigungen gefördert.
Der Westzubringer Heilbad Heiligenstadt leistet somit einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur und wirtschaftspolitischen Aufwertung in der gesamten Region sowie in der Stadt Heilbad Heiligenstadt.

Der Westzubringer beinhaltet die L 1074n als ortsnahe Verbindungstrasse außerhalb des Stadtgebietes von Heilbad Heiligenstadt zwischen der L 3080 im Süden und der L 1005 im Norden. Die hohe Verkehrswirksamkeit der Straßenverbindung wird darüber hinaus über die zusätzliche Anschlussstelle Anemonenstraße mit direkter Anbindung der Innenstadt erreicht. Der bestehende Bahnübergang im Zuge des Rengelröder Weges kann somit zurückgebaut werden.

Die L 1074n wurde mit einer Neubaulänge von 2.185 m errichtet. Die Ausbaulänge der L 3080 beträgt 780 m und die L 2006 wurde auf 430 m ausgebaut.
Für die Verknüpfung der L 1074n mit der L 3080 im Süden und mit der L 2006 im Norden sorgen zwei große Kreisverkehrsplätze. Der Talbereich der Leine mit dem Gewerbegebiet West und der Bahnlinie Halle- Kassel wird von einer 9-fedrigen Talbrücke mit einer Länge von ca. 265 m überspannt. Darüber hinaus erfolgte der Bau einer ca. 37 m langen Brücke für Fußgänger und Kleintiere im nördlichen Teil über den Westzubringer.
Der Radweg entlang der Leine wurde mit einer 4 m hohen und ca. 50 m langen Stützwand gesichert.

Besondere Berücksichtigung wurde den Belangen von Lärm- und Naturschutz beigemessen. So erfolgte überwiegend die Herstellung der Trasse lärmmindernd in Einschnittslage. Die Wohnbebauung an der L 3080 wird zudem mit einer 150 m langen Lärmschutzwand vom Verkehrslärm abgeschirmt.
Bestandteil der naturschutzfachlichen Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen sind unter anderem die Anlagen umfangreicher Amphibienschutzeinrichtungen mit Leiteinrichtungen und Kleintiertunnelquerungen.

Die Baumaßnahmen wurde mit dem vorgezogenen Bau der Talbrücke über die Leine ab 2011 begonnen und in einer Bauzeit von zwei Jahren realisiert.
Der vorhabensbezogene Ausbau der L 3080 mit Anbindung an den neuen Kreisverkehr Süd erfolgte unter ständiger Aufrechterhaltung des Verkehrs aufgrund räumlicher Enge und zum Teil komplizierter Bedingungen mit insgesamt sechs Bauphasen.
Das Projekt wurde aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung, EFRE, mit 75 % gefördert.
 

 

 

 

 

L 1074 Neubau des Westzubringer A 38 Heilbad Heiligenstadt
Prospekt zur Baumaßnahme

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