Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr

B4 Ortsdurchfahrt Niedersachswerfen

Bauherr:   Bundesrepublik Deutschland
     
Entwurfsaufsteller:   Freistaat Thüringen, Straßenbauamt Nordthüringen
     
Entwurfsbearbeiter:   GST Gesellschaft für Straßen-, Tief- und Hochbauplanung
     
Baudurchführung:   Mütze & Rätzel Bauunternehmen GmbH
     
Baulänge:   880 m
     
Fahrbahnbreite:   6,50 m
     
Anzahl der Brücken:   keine
     
Bauzeit:   Baubeginn: 08/ 2011
Bauende: 08/ 2013
     
Kosten:   Ca. 0,974 Mio € (Anteil Straßenbauverwaltung)

 

Beschreibung der Baumaßnahme:

Die Baumaßnahme umfasste den 2. Bauabschnitt des Ausbaus der B 4 in der OD Niedersachswerfen. Sie begann am Ende des 1. Bauabschnittes in Höhe der Steinstraße und endete mit dem Gehwegbau vor der letzten Wohnbebauung am nördlichen Ortsausgang in Richtung Ilfeld.

Die B 4 verbindet regional die Stadt Nordhausen mit den im Norden befindlichen Gemeinden. Überregional ist sie die wichtigste Nord-Süd-Verbindung der Landeshaupstadt Erfurt mit den Bereichen Nordthüringen, Südniedersachsen und dem westlichen Sachsen-Anhalt.

Die Bundesstraße führt in Niedersachswerfen durch eine geschlossene seitliche Bebauung.
Die Straßendecke der B 4 wies aufgrund der hohen Verkehrsbelastung erhebliche Schäden auf und wurde bereits zweimal saniert. Nebenanlagen wie Gehwege oder Rad-/ Gehwege waren nicht vorhanden. Die Nebenflächen waren unbefestigt und nahmen das Oberflächenwasser der Bundesstraße in Mulden oder Rinnen auf und leiteten das Wasser durch Versickerung in den Boden ab. Bei Schlechtwetterperioden mussten Fußgänger und Radfahrer häufig auf die Fahrbahn ausweichen.

Durch den Ausbau der Fahrbahn in einer Gesamtbreite von 6,50 m wurde der Begegnungsfall LKW/ LKW über die gesamte Ausbaulänge möglich. Der Gehweg am westlichen und der Rad-/ Gehweg am östlichen Fahrbahnrand führen zu einer beträchtlichen Erhöhung der Sicherheit der Fußgänger und Radfahrer. Abschnittsweise wurden Parkstreifen für den ruhenden Verkehr vorgesehen.

Das Oberflächenwasser konnte nun über Straßenabläufe in einen separaten Regenwasserkanal in der B 4 abgeleitet, in einer Anlage gereinigt und über das Leitungssystem des Abwasserzweckverbandes „Südharz“ in den Vorfluter Bere abgeführt werden.
Aufgrund der Notwendigkeit der Neu- bzw. Umverlegung der gesamten Ver- und Entsorgungsleitungen wurde der grundhafte Ausbau der B 4 in diesem Bereich als Gemeinschaftsmaßnahme mit der Gemeinde und allen beteiligten Ver- und Entsorgungsunternehmen realisiert.

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