Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr

B 4 Ortsumgehung Sondershausen

Bauherr: Bundesrepublik Deutschland
Entwurfsaufsteller: Freistaat Thüringen, Straßenbauamt Nordthüringen
Entwurfsbearbeiter: INVER - Ingenieurbüro für Verkehrsanlagen Erfurt
Baudurchführung Straßenbau:                                     
- ARGE Bickhardt/ Kirchner, Kirchheim
Bau Kreisverkehrsanlage
- Fa. Universal Bau GmbH, Mühlhausen

Brückenbau:                                                                                                
- ARGE Bickardt/ Kirchner
- BG Bickartd- Bau- HIT Greußen
- Schachtbau Nordhausen

Baulänge: 8120 m
Fahrbahnbreite: 12,0 m / 8,0 m / 11,5 m
Anzahl der Brücken:
(Länge)
10 Stück, davon 2 Bahnbrücken
die Längste hat eine lichte Weite von 50 m
 
Bauzeit gesamt: Baubeginn:  07.05.2004
Bauende:     21.10.2008
Voraussichtliche Bauzeit: 2004 - 2008
Kosten: ca. 43 Mio. Euro

 

Beschreibung der Baumaßnahme:

Die Maßnahme ist im Bedarfsplan für Bundesfernstraßen als vordringlicher Bedarf eingeordnet. Die Notwendigkeit der Baumaßnahme ergab sich aus der enormen Verkehrszunahme nach der Wiedervereinigung. Durch die Stadt Sondershausen fuhren täglich etwa 13.000 bis 14.000 KFZ/ 24 h. Eine Entlastung des städtischen Bereichs vom Durchgangsverkehr war unumgänglich. 
Durch den Bau der Ortsumgehung Sondershausen wurde gleichzeitig eine verbesserte Anbindung der B 4 an die Autobahn A 38 geschaffen. 

Die Trassierung der Baustrecke beginnt ca. 300 m südlich des vorhandenen Bahnübergangs „Grass“ und bleibt in ihrem Verlauf in Parallellage mit einem Mindestabstand von 20 m zur Bahn bis in Höhe des Stadtteils Bebra. Von dort löst sie sich von der Bahntrasse und führt geradlinig in Richtung Nordosten, um direkt westlich am Gewerbegebiet Schacht II (Petersenschacht) vorbei zu führen. Dann verläuft sie zwischen der Wohnbebauung am Stadtweg und der Straße „Am Schacht 2“ weiter in Parallellage zur bestehenden Bahnstrecke bis zur Landesstraße L 1034 Großfurraer Straße. Die Großfurraer Straße und die Bahnstrecke werden unterquert. Nach Überquerung von Wipper und Schachtstraße schwenkt sie wieder auf die vorhandene Bundesstraße B 4 in Richtung Nordhausen.  

Für die Stadt Sondershausen wurden 2 Anbindungen an die neue B 4 geschaffen. So erfolgten planfreie Anbindungen an die Erfurter Straße und die Schachtstraße.
Bei der Errichtung der Ortsumgehung musste besondere Rücksicht auf das Trinkwasserschutzgebiet der Margarethenquelle genommen werden. 
In der Nähe des Petersenschacht wurde ein akutes Erdfallgebiet erkundet, hier musste eine spezielle Schutzkonstruktion in Form einer 30 cm dicken Stahlbetonplatte, ca. 450 m lang, gebaut werden.  

Im Vorfeld des Baus der Ortsumgehung wurden archäologische Untersuchungen durchgeführt. Bei den Ausgrabungen gab es überraschende Ergebnisse. So wurden Befunde aus der Besiedlungsgeschichte der Kleinlandschaft Bebratal von der beginnenden Bronzezeit bis zum frühen Mittelalter entdeckt. Besonders interessant war die Entdeckung von 20 Gräbern eines kleinen Adelsfriedhofs aus dem 7./ 8. Jahrhundert. Wissenschaftlich außergewöhnlich war außerdem die Freilegung von 2 Tuchmachereien und 2 Webhallen.

 

Dokumentation des Bauablaufes in Bildern

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