Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr

B7 Beseitigung Bahnübergang Bad Köstritz

Bauherr: Bundesrepublik Deutschland
im Auftrag: Freistaat Thüringen
Entwurfsaufsteller: Straßenbauamt Ostthüringen
Entwurfsbearbeiter: wbc
Weimann Baur Consult
Baudurchführung: Baufeldfreimachung, 1. BA Strecke Nord
Tief- und Straßenbau GmbH,
Niederlassung Jena
Bauzeit: September 2005 – Oktober 2005

1. Bauabschnitt
Straßenbau und Sonderbauwerke Strecke Nord
ARGE Dr. Waldenburger/Vogtländischer Straßen-
Tief- und Rohrleitungsbau GmbH Rodewisch
Bauzeit: April 2006 – November 2007


2. Bauabschnitt
Straßen- und Brückenbau Strecke Süd
Streicher GmbH, Tief-und Ingenieurbau Jena
Bauzeit: Juni 2007-November 2008
Baulänge: 3,8 km
Fahrbahnbreite: 8,00 m
Anzahl der Brücken: 6 Stck., die längste Brücke hat eine lichte Weite von 89 m
 Bauzeit: 2005 – 2008
Gesamtkosten: ca. 17,7 Mio €

 

Beschreibung der Baumaßnahme:
Die B 7 im Abschnitt Gera – Eisenberg ist eine regional bedeutsame Verbindung zwischen dem Oberzentrum Gera und der Stadt Eisenberg und zugleich ein wichtiger Zubringer für die BAB A 9, Nürnberg – Berlin über die Anschlussstelle Eisenberg und für die BAB A 4 Eisenach – Dresden über die Anschlussstelle Gera-Nord.

Die bestehende Ortsdurchfahrt von Bad Köstritz mit den Wartezeiten an dem beschrankten Bahnübergang Bad Köstritz stellt eine erhebliche Einschränkung für den Durchgangsverkehr und eine Belastung für die Einwohner von Bad Köstritz dar.

Mit dem Neubau der B 7 als Ortsumgehung Bad Köstritz wird der beschrankte Bahnübergang der B 7 in Bad Köstritz aufgelassen. Zur Anbindung des Stadtteiles Pohlitz an Bad Köstritz wird der Bahnübergang durch eine Rad-/Gehwegunterführung unter der Bahnlinie an gleicher Stelle in Höhe des Bahnhofes ersetzt. Für die Neubaustrecke werden folgende Anschlussstellen geschaffen:

Anschluss Ost – Knoten 1 mit Anbindung der B 7 alt nördlich von Gera-Langenberg und gleichzeitig Anschluss des Industrie- und Gewerbestandortes Heinrichshall,
Anschluss Stublach – Knoten 2 mit dem Gewerbestandort Gera-Stublach,
Anschluss Mitte – Knoten 3 mit Anbindung des Zentrums der Stadt Bad Köstritz sowie des östlich gelegenen Stadtteiles Pohlitz,
Anschluss West – Knoten 4 mit Anbindung der Stadt an die Bundesstraße B 7 in Richtung Eisenberg.

Die geplante Trasse der B 7 verläuft nordöstlich von Bad Köstritz, in Teilbereichen parallel zur DB Strecke. Damit wird mit hoher Sicherheit und Leichtigkeit der gesamte Durchgangsverkehr an Bad Köstritz vorbei geführt. Nach Fertigstellung der Baumaßnahme werden zukünftig im Jahr 2015 bis zu 13.000 Kfz/24 h die Ortsumgehung befahren.  Mit der Umfahrung der Ortsdurchfahrt von Bad Köstritz ist für die Verkehrsteilnehmer ein erheblicher Zeitgewinn verbunden. Gleichzeitig wird mit der Neubaustrecke der B 7 der schienengleiche Wegübergang im Zuge der B 7 alt, Werksanschluss des Chemiewerkes Bad Köstritz, umgangen.

Mit der Verbesserung der Streckencharakteristik, der eindeutigen Verkehrszuordnung und der Verlegung des hohen Verkehrsaufkommens aus dem Zentrum von Bad Köstritz wird die Verkehrssicherheit für die Bundesstraße B 7 erheblich verbessert.

Fotos vom Bautenstand

Abschnitt Nord, 1.BA

Dieser Abschnitt beinhaltet den Streckenneubau als Ortsumgehung Bad Köstritz über eine Länge von 2.196 m mit Wirtschafts- und Anliegerwegen vom Knotenpunkt 3 ( Bahnhofstraße) bis Knotenpunkt 4 (Ortsausgang Bad Köstritz Richtung Caaschwitz). Er ist durch schwierige Baugrundverhältnisse gekennzeichnet, da in der Talaue der Weißen Elster kein versickerungsfähiger Boden vorhanden ist. Der Abschnitt befindet sich außerdem im Überschwemmungsgebiet der Weißen Elster. Aufwendige Entwässerungsanlagen (3500 m Entwässerungsleitungen und eine Hebeanlage) mußten geplant und gebaut werden.
Für den Neubau der Straße in Dammlage wurden 110.000 Kubikmeter Dammschüttmaterial geliefert und eingebaut. Erhebliche Altlastenflächen entlang des Bahndamms erforderten umfangreiche Stabilisierungs-und Bodenaustauscharbeiten.
Der Bauabschnitt Nord beinhaltet den Bau von

  • 3 Regenrückhaltebecken
  • BW 5            - Brücke uber die Weiße Elster (Dreifeldbauwerk)
  • BW 6            - Brücke über die Mittelstraße
  • BW 8.1+8.2   - Lärmschutzwände beidseitig im Bereich der Kleingartenanlage "Elstertal"
  • BW 9             - Stützmauer

sowie umfangreiche Ausgleichs- und Ersatzmaßnahnen entlang der Neubaustrecke.

Abschnitt Süd, 2.BA

Strecke B 7 neu mit Anschluss Stublach

Das Vorhaben umfaßt einen 1600 m langen Streckenabschnitt der B 7 mit Anschlüssen an vorhandene Straßen und Wege.
Der Abschnitt beginnt am Ortsausgang von Gera- Langenberg, überquert die Bahnstrecke Leipzig/Leutzsch-Probstzella, den Elsteraltarm sowie den Urtelsgraben und schließt  im Bereich der Bahnhofstraße an den ersten Bauabschnitt an. Dieser Abschnitt wurde komplett in Dammlage gebaut. 130.000 Kubikmeter Dammschüttmaterial mussten dafür angeliefert und eingebaut werden.

Der Bauabschnitt Süd beinhaltet den Bau von

  • 2 Regenrückhaltebecken
  • BW 1             - Brücke über die Bahnlinie Leipzig/ Leutzsch-Probstzella
  • BW 2             - Brücke über den Elsteraltarm (Dreifeldbauwerk)
  • BW 2.1          - Rahmendurchlass Urtelsgraben
  • BW 7.1+7.2   - Lärmschutzwände im Bereich der Gartenanlage    "Alte Elster im Bruch"

Mit diesem Bauabschnitt erfolgt die Anbindung des Gewerbegebietes Stublach. Die städtische Straße hat eine Länge von 480 m und ist 6,5 m breit.


Pfeil nach oben

Nach Fertigstellung des Bauabschnittes Süd wird durch die Deutsche Bahn AG im Bereich des jetzigen Bahnübergangs eine Rad- Gehwegunterführung errichtet und danach der Bahnübergang zurückgebaut.

Blick auf die Ortsumgehung Bad Köstritz zur Beseitigung des Bahnübergangs

Am 6.11.2008 wurde die Ortsumgehung Bad Köstritz im Zuge der B 7 zur Beseitigung des Bahnüberganges durch den Staatssekretär Roland Richwien feierlich dem Verkehr übergeben.

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