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Nahaufnahme der malenden Hand von Eva Bruszis in ihrem Atelier in Erfurt

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Clivia Bauer

Malerin

Künstlerin Clivia Bauer in ihrem Atelier in Arnstadt

Sylvia Bohlen

Bildhauerin

Porträt der Künstlerin Sylvia Bohlen sitzend neben ihrer Skulptur "Durchbruch"

Eva Bruszis

Grafikerin und Malerin

Porträt der Malerin Eva Bruszis

Manon Grashorn

Malerin

Manon Grashorn in ihrem Atelier neben ihrem Gemälde "Vini"

Susanna Hanna

Medienkünstlerin

Porträt der Künstlerin Susanna Hanna

Sophie von Hayek

Künstlerin

Porträt der Künstlerin Sophie von Hayek

Gunnar Jakobson

Keramiker

Der Keramik-Künstler Gunnar Jakobson in seiner Werkstatt

Antje Kaunzner

Fotografin

Proträtaufnahme Antje Kaunzner

Nina Lundström

Zeichnerin

Porträtaufnahme der Künstlerin Nina Lundström

Martin Max

Maler und Grafiker

Der Künstler Martin Max neben seinen Werken „O. T.“ und „Intermezzo“

Tanja Pohl

Malerin und Grafikerin

Porträtaufnahme der Künstlerin Tanja Pohl

Sibylle Reichel

Malerin und Grafikerin

Die Künstlerin Sibylle Reichel neben ihrem Werk „Bezeugung einer fröhlichen Transformation“

Heike Stephan

Malerin und Zeichnerin

Portraitaufnahme der Künstlerin Heike Stephan

Petra Töppe

Keramikerin und Töpferin

Porträtaufnahme der Künstlerin Petra Töppe

Marion Walther

Keramikerin

Die Künstlerin Marion Walther in ihrem Atelier

Sebastian Weise

Fotograf

Porträtaufnahme des Künstlers Sebastian Weise

Gudrun Wiesmann

Fotografin und Email-Künstlerin

Porträtaufnahme der Künstlerin Gudrun Wiesmann

20 Ankäufe für die Kunstsammlung des Freistaats

Die Kunstsammlung des Freistaats Thüringens ist ein bedeutendes Konvolut der Thüringer Kunst in ihrer überregionalen Bandbreite und Bedeutung. Sie besteht seit der Wiedergründung des Freistaats im Oktober 1990. Durch aktive Ankäufe bildet sie seit 1991 einen qualitativen Querschnitt durch die lebendige, vielfältige und nicht zuletzt aktuelle Kunstszene des Landes.

Mit Erwerbungen für die Kunstsammlung unterstützt die Thüringer Staatskanzlei zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler auch in der aktuell herausfordernden Zeit. Die letzten Ankäufe auf Grundlage der Empfehlung einer unabhängigen beratenden Kommission stammen von:

Clivia Bauer, Sylvia Bohlen, Eva Bruszis, Manon Grashorn, Nooraldeen Ameen Hama, Susanna Hanna, Sophie von Hayek, Gunnar Jakobson, Antje Kaunzner, Nina Lundström, Martin Max, Tanja Pohl, Sibylle Reichel, Heike Stephan, Petra Töppe, Konstanze Trommer, Marion Walther, Steffi-Babett Wartenberg, Sebastian Weise sowie Gudrun Wiesmann.

Der Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. wirkte beratend bei der Vorauswahl mit. Die Kunstwerke können von Thüringer Museen als Leihgaben übernommen werden, für einige liegen bereits konkrete Anfragen vor.

Grußwort des Ministers für Kultur, Bundes- und Europaangelegenheiten

Die Kunstsammlung des Freistaates Thüringen

Die Künstlerinnen und Künstler und deren Werke

Clivia Bauer

  • Clivia Bauer ist 1965 in Köln geboren und aufgewachsen. Nach ihrem Schulabschluss studierte sie ab 1984 an der Peter Behrens School of Arts in Düsseldorf Architektur. Ihr Studium schloss Bauer 1991 mit dem Diplom als Ingenieurin für Innenarchitektur ab. Sie arbeitete als freie Innenarchitektin und Designerin für individuelle Gestaltung von Innenräumen bis 2014 in Frankfurt am Main. Während dieser Zeit legte sie großen Wert auf die Zusammenarbeit mit Künstlerinnen und Künstlern, mit denen sie zahlreiche Projekte umsetzte. So entschied sich Bauer 2014 selbst als Künstlerin tätig zu werden und beendete ihre Arbeit in Frankfurt am Main. Mit dem Umzug nach Arnstadt in Thüringen eröffnete sie 2015 ihr eigenes Atelier. Seit 2018 ist sie Mitglied im Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. und im Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler e.V..

    Zur Webseite der Künstlerin

  • Das mit Öl auf Leinwand gemalte Werk „Schlaflos“ der Arnstädter Künstlerin Clivia Bauer aus dem Jahr 2020 ist 64 cm breit und 54 cm hoch. Es ist in einen schwarzen Schattenfugenrahmen eingefasst. Das Frauenporträt zeigt, typisch für die Darstellungsart der Künstlerin, eine Person in einem isolierten Raum, die das Bild dominiert. Bauer beschäftigt sich besonders mit dem menschlichen Körper und wie man mit ihm umgeht, aber auch mit Geschlechterrollen und weiblichen Erscheinungsformen. Häufig findet man in ihren Arbeiten Bemalungen, Uniformen oder Masken. So trägt die Frau im Bild „Schlaflos“ eine große Sonnenbrille und ein rotes Tuch.

Clivia Bauer erschafft ein neues Werk

Künstlerin Clivia Bauer in ihrem Atelier in Arnstadt
Clivia Bauer in ihrem Atelier, im Vordergrund Materialien zum Malen, Pinsel und Farbe
Clivia Bauer in ihrem Atelier, Hand mit Pinsel malt, umgeben von Utensilien

Sylvia Bohlen

  • Sylvia Bohlen ist 1965 in Saalfeld/Saale geboren und aufgewachsen. Ihr Abitur schloss sie 1984 ab und ging im gleichen Jahr zum Studium an die Hochschule für Bildende Künste in Dresden. Hier studierte sie im Bereich Plastik bis 1989 bei Prof. Gerd Jaeger und legte ihr Diplom ab. Nach ihrem Studium ging sie zurück nach Saalfeld und begann mit der Arbeit als freischaffende Bildhauerin. Von 1996 bis 1998 machte Bohlen ein Aufbaustudium an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein in Halle an der Saale. Sie ist heute vorrangig in den Bereichen Restaurierungen, Theaterplastik und als Dozentin tätig.

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  • Die Montage „Durchbruch“ von Sylvia Bohlen entstand im Jahr 1997. Sie ist 43 cm hoch und aus salzglasiertem Steinzeug gefertigt. Die Montage zeigt Formen, die sich gegenseitig zerstören, aber doch festhalten. Obwohl ein Bruch zwischen den Elementen entstanden ist, halten sie doch zusammen und ergeben in der Kombination ein komplettes Bild. „Wir sind ein Teil des großen Ganzen“, sagt die Künstlerin über das Werk.

Die Montage „Durchbruch“ von Sylvia Bohlen - geschaffen 1997

Das Werk "Durchbruch" von Sylvia Bohlen ausgestellt in ihrem Atelier
Nahaufnahme der Hände von Sylvia Bohlen, die Salzteig kneten.
Die Künstlerin Sylvia Bohlen in ihrem Atelier.
Sylvia Bohlen beim Modellieren in ihrem Atelier

Eva Bruszis

  • Die heute in Erfurt lebende Künstlerin Eva Bruszis wurde 1944 in Leobschütz (Oberschlesien) geboren. Nach ihrem Abitur und der Ausbildung zur Facharbeiterin im Bereich Acker- und Pflanzenbau begann sie 1962 ihr Studium im Bereich Kunsterziehung und Slawistik an der Karl-Marx-Universität in Leipzig. Dieses schloss sie 1966 mit einem Staatsexamen ab. Anschließend arbeitete Bruszis als Fachlehrerin für Russisch und Kunsterziehung an Schulen in Eilenburg, bevor sie ab 1983 künstlerische Mitarbeiterin an der Pädagogischen Hochschule Erfurt (heute Universität Erfurt) wurde. Ihre Weiterbildung zur Diplomgrafikerin absolvierte sie von 1988 bis 1990 in einem externen Studium an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Seit 2004 ist Bruszis als freischaffende Künstlerin in den Bereichen Zeichnungen, Druckgrafik und Malerei in Erfurt tätig.

  • Die Werke „Traummühle“ und „In meiner Traumwelt entdecke ich eine Wunderblume“ der Erfurter Künstlerin Eva Bruszis stammen aus dem Jahr 2010 und 2003/2010. Die Werke in den Formaten 50 x 60 cm und 49,5 x 59,5 cm verbinden den Hochdruck mit den Techniken der Radierung, Aquatinta und Zeichnung auf Kupferdruckkarton. Mit Schriftzeichen einer Geheimsprache vollendet die Künstlerin ihre farbenfrohen Werke, in dessen Fokus Fragen zur menschlichen Existenz stehen.

Die Werke „Traummühle“ und „In meiner Traumwelt Entdecke ich eine Wunderblume“ der Erfurter Künstlerin Eva Bruszis

Eva Bruszis Werke „Traumhülle“ und „In meiner Traumwelt Entdecke ich eine Wunderblume“
Eva Bruszis beim Malen
Eva Bruszis erschafft ein Werk
Nahaufnahme der zeichnenden Hand von Eva Bruszis

Manon Grashorn

  • Schon früh stand für die 1950 im Münsterland geborene Künstlerin Manon Grashorn fest, dass sie Malerin werden wollte. Aufgewachsen ohne ihre leiblichen Eltern, suchte sie im Alter von fünf Jahren Halt in der bildenden Kunst. 1969 legte sie die Aufnahmeprüfung an der Werkkunstschule in Bielefeld erfolgreich ab, trat das Studium jedoch nicht an. Sie entschied sich für den Umzug nach Hamburg, wo sie 1974 an der Hochschule für bildende Künste studierte. Das Studium brach Grashorn nach kurzer Zeit ab, um auf Reisen „das eigentliche Studium der Malerei in den Museen“ durchzuführen. Diese führten sie u.a. nach New York. Nach Abschluss ihrer Reisen eröffnete sie 1977 ihr erstes Atelier in Hamburg, wo sie als freiberufliche Bühnenbildnerin bis 1981 für den NDR Hamburg tätig war. Nach mehreren Aufenthalten in New York City eröffnete sie 1982 ein neues Atelier in Köln. 1989 zog Grashorn dann mit ihrem Atelier auf einen Gutshof in Pesch am Niederrhein um. Mit der Heirat des Architekten Burkhard Grashorn zog sie 1998 nach Weimar, wo sie bis heute wohnt und als Malerin tätig ist.

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  • Das Werk „Vini“ der Weimarer Künstlerin Manon Grashorn ist mit Acryl- und Ölfarbe auf eine Leinwand im Format 80 x 100 cm gemalt und in einen Schattenfugenrahmen eingefasst. Es stammt aus einer Serie von Porträts, welche einzelne Personen aus der Gegenwart zeigen. Hierfür nutzt sie in ihren Werken Attribute aus der heutigen Zeit. Die Formensprache ist geprägt von der Technik des Übermalens sowie dem weitestgehenden Verzicht auf eine Umgebung des Bildgegenstandes.

Die Künstlerin Manon Grashorn und ihr Werk "Vini"

Manon Grashorn mit ihrem Werk „Vini“
Manon Grashorn beim Malen
Manon Grashorn beim Malen in ihrem Atelier
Manon Grashorn arbeitet in ihrem Atelier

Nooraldeen Ameen Hama

  • Der Künstler Nooraldeen Ameen Hama wurde 1966 in Kirkuk im Irak geboren. Schon sehr früh kam er durch seinen Onkel und seinen Bruder, beide als Künstler im Irak tätig, mit der Malerei in Berührung. Er assistierte beiden für 10 Jahre, bevor er sein erstes Landschaftsbild malen durfte. Nach einer Ausbildung zum Möbeltischler 1985 und dem Armeedienst arbeitete Hama von 1988 bis 2001 als selbstständiger Fotograf und Maler im Irak. Da ihm hier keine freie Arbeit mehr möglich war, flüchtete er 2001 nach Deutschland. Nach dem Umzug nach Erfurt 2003 malte er die erste Zeit in seiner Wohnung, bevor er 2014 ein Atelierplatz im Wächterhaus in Erfurt bekam. In seinen Werken verarbeitet Hama vor allem Erinnerungen an seine Heimat und seine Erlebnisse. Seit 2004 ist er Mitglied im Verband Bildender Künstler Thüringen e.V.. Seine künstlerischen Werke präsentiert Hama in Thüringen, Deutschland und Europa.

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  • Die Malereien „Fenster der Nacht" und „Die blaue Stunde“ des Künstlers Nooraldeen Ameen Hama sind während des Corona-Lockdowns im Jahr 2020 entstanden. Die 45 cm breiten und 90 cm hohen Acryl-Malereien auf Leinwand zeigen eine Hausfassade zu zwei verschiedenen Tageszeiten. Während „Die blaue Stunde“ die zahlreichen Formen der Lichtreflexionen in den Fenstern in verschiedensten Blautönen zeigt, ist im „Fenster der Nacht“ die Abstufung verschiedener Grautöne zu sehen. Die menschenleeren Bilder spiegeln die Eindrücke während des Lockdowns wider.

Der Künstler Nooraldeen Ameen Hama mit seinen Werken „Fenster der Nacht" und „Die blaue Stunde“

Nooraldeen Ameen Hama steht zwischen seinen Gemälden "Die blaue Stunde" und "Fenster der Nacht"
Nooraldeen Ameen Hama in seinem Atelier
Der Künstler Nooraldeen Ameen Hama malt an einem neuen Bild
Nooraldeen Ameen Hama erschafft ein neues Gemälde

Susanna Hanna

  • Die Künstlerin Susanna Hanna ist 1979 in Stuttgart geboren. Sie legte 2008 ihr erstes Staatsexamen in Kunsterziehung an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart ab. Seit 2010 lebt und arbeitet Hanna in Erfurt. An der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig legte sie 2015 ihr Diplom mit Auszeichnung im Bereich der Bildenden Kunst mit Spezialisierung auf Medienkunst ab. Drei Jahre später erhielt sie ein Arbeitsstipendium der Kulturstiftung des Freistaats Thüringen. Zu ihren bisher größten Arbeiten gehören u.a die Projektion „remembering brühl 2007/2017“ am Museum der bildenden Künste in Leipzig im Jahr 2017 sowie die Einzelausstellung „fragments of reality“ in der Galerie Waidspeicher in Erfurt 2019. Hanna ist in den Bereichen der Malerei, Zeichnung und Videoinstallationen tätig.

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  • Das mit Öl auf Leinwand gemalte Werk „transit_3“ der Erfurter Künstlerin Susanna Hanna entstand im Jahr 2018. Das 100 x 110 cm große Bild stammt aus der Werkreihe „transit“ und zeigt eine Landschaft, welche Ausschnitte einer Bewegung in einem kurzen Moment des Vorbeifahrens einfrieren und ineinander verwischen lassen. Beim Reisen ändert sich die Wahrnehmung, wodurch Raum für neue Gedanken entsteht. Sie löst feste Formen in ihrem Werk auf und kombiniert Schärfe mit Unschärfe.

Die Künstlerin Susanna Hanna und ihr Werk „transit_3“

Susanna Hanna neben ihrem Werk „transit_3“
das Gemälde „transit_3“ - Öl auf Leinwand
Die Künstlerin Susanna Hanna

Sophie von Hayek

  • Die 1971 geborene Künstlerin Sophie von Hayek studierte von 1993 bis 1999 Architektur an der Fachhochschule in München. In den folgenden drei Jahren arbeitete sie als Architektin, bevor sie 2002 ein Stipendium erhielt, welches sie nach Helsinki führte. Während ihres Stipendienaufenthalts in Finnland wandte sie sich der Kunst zu. Seither arbeitet sie als freischaffende Künstlerin in Bielefeld. Nach dem Umzug nach Erfurt 2011 eröffnete sie 2013 hier ihr Atelier, wo sie bis heute tätig ist. Sie war Teilnehmerin an zahlreichen Gruppen- und Einzelausstellungen in ganz Deutschland. Seit 2016 ist sie Mitglied im Verband Bildender Künstler Thüringen e.V..

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  • Das Werk der Künstlerin Sophie von Hayek „à vietri“ aus der Serie „Ferne Welten“, nach Jakob Philipp Hackert, entstand im Jahr 2017. Die 97 cm hohe und 132 cm breite Collage wurde mit Pigmenten bearbeitet und auf eine mitteldichte Holzfaserplatte aufgebracht. Die Künstlerin nutzt Bilder des klassizistischen Landschaftsmalers Jakob Philipp Hackert (1737-1807) als Folie für ihre Arbeiten. Sie setzt diese neu zusammen und kombiniert sie mit Ansichten aus Thüringen. So entstand in einem Luftraum die Sehnsucht nach einer heilen Welt.

Die Künstlerin Sophie von Hayek neben ihrer Collage „à vietri“

Die Künstlerin Sophie von Hayek neben ihrem Werk „à vietri“
Die Künstlerin Sophie von Hayek bei der Arbeit in ihrem Atelier
Sophie von Hayek schafft ein neues Werk an ihrem Schreibtisch
Nahaufnahme der Hände der Künstlerin Sophie von Hayek, die gerade mit einem Skalpell ein Bild ausschneidet

Gunnar Jakobson

  • Der Künstler Gunnar Jakobson ist 1969 in Gera geboren und aufgewachsen. Im Alter von 16 Jahren zog er nach Potsdam, wo er bei dem Keramiker Mario Enke in die Lehre ging. Nach zwei Jahren schloss er seine Ausbildung als Scheibentöpfer-Geselle ab. Anschließend arbeitete er bei der Porzellan-Designerin Jutta Albert in Lübstorf, bevor er ab dem Jahr 1992 in verschiedenen Berliner Werkstätten tätig war. Er spielte in dieser Zeit als Schlagzeuger bei der Gruppe „Ambush“, mit der er durch Europa tourte. Nach zehn Jahren in Berlin zog es Jakobson wieder zurück nach Thüringen. In der Werkstatt von Ludwig Laser in Obergeißendorf absolvierte Jakobson seine Meisterausbildung. Als selbstständiger Keramiker ist er seit 2001 in Pillingsdorf, vorrangig im Bereich der Gefäßkeramik, tätig. In den folgenden Jahren suchte er nicht nur in der Heimat, sondern auch über Ländergrenzen hinweg den Austausch mit Kollegen aus der Schweiz und Japan.

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  • Die Arbeiten „Neolithikum in Future, Part 1 und Part 2" des Künstlers Gunnar Jakobson zeigen Mosaike auf Passepartouts im Format 35 x 35 cm. Die geometrischen Formen bestehen aus transparenten glasierten Porzellansteinen, farbig durchgefärbtem Biskuitporzellan und Porzellansteinen mit Platinlüstern. Sie setzen sich auch mit Bauhaus-Motiven auseinander. Durch den Wechsel zwischen glasiertem und unglasiertem Porzellan entsteht eine Spannung in der Arbeit. Diese Mosaikgestaltung fasziniert Jakobson schon seit seiner Kindheit.

Der Künstler Gunnar Jakobson neben seinen Werken „Neolithikum in Future“ Part 1 und Part 2"

Gunnar Jakobson neben seinen Mosaiken „Neolithikum in Future“ Part 1 und Part 2"
Der Künstler Gunnar Jakobson erschafft eine neue Keramik
Der Keramik-Künstler Gunnar Jakobson bei der Arbeit in seiner Werkstatt
Werkzeug zum Herstellen von Keramik-Kunst

Antje Kaunzner

  • Antje Kaunzner ist 1963 in Erfurt geboren und aufgewachsen. Von 1980 bis 1982 machte sie in Erfurt eine Ausbildung zur Fotografin. Anschließend arbeitete Kaunzner für das Amt für Denkmalpflege, bevor sie 1984 zur Internationalen Gartenbauausstellung (iga) in Erfurt wechselte. Seit 1994 ist sie als selbstständige Fotografin in Erfurt tätig. Neben der herkömmlichen Fotografie mit der Kamera, arbeitet Kaunzner auch mit der Kontaktbelichtung auf Fotopapier (Fotogramme).

  • Die vier Fotogramme der Künstlerin Antje Kaunzner zeigen Naturmotive im Format 40 x 50 cm. Für die Schadografien nutzt sie gesammelte Pflanzen und Gegenstände aus ihrem Umfeld wie Federn, Herkulesstauden und Wurzeln, welche mit dem Kontaktverfahren auf Fotopapier direkt belichtet werden. So entstehen abstrakte Schatten mit ausgewaschenen Rändern, die Raum für Interpretationen lassen.

Die Künstlerin Antje Kaunzner mit einem ihrer Fotogramme mit einem Naturmotiv

Die Künstlerin Antje Kaunzner mit ihrem Werk
Antje Kaunzners Fotogramm mit Naturmotiv
Porträtaufnahme der Künstlerin Antje Kaunzner

Nina Lundström

  • Die heute in Weimar lebende Künstlerin Nina Lundström ist 1971 in Göteborg, Schweden, geboren. Nach ihrer Schulzeit ging sie zur Vorbereitung auf die Ausbildung im Kunstbereich 1991 nach Paris in das Atélier de Sèvres. Anschließend arbeitete sie von 1992 bis 1995 bei Dômens Konstskola in Göteborg, bevor sie ihr Studium an der Kunstakademie in Oslo begann. Ihr Studium schloss Lundström 1995 mit dem Diplom im Bereiche Fine Art ab. Im Rahmen eines Studentenaustausch kam sie im Jahr 2000 nach Weimar. Hier eröffnete sie ihr Atelier, in welchem sie bis heute arbeitet. Eine ihrer bedeutendsten Ausstellungen hatte sie unter dem Titel „Bauhausfrauen“ im Jahr 2019 in der Kunsthalle Erfurt.

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  • In die Kunstsammlung des Freistaats Thüringen wurden die beiden Arbeiten „Zwischenheit I“ und „Zwischenheit II“ aufgenommen. Die Zeichnungen auf Papier mit Tinte sind im Jahr 2018 entstanden. Aus der Ferne betrachtet spiegeln die Zeichnungen die Struktur der Schale einer Lampionblume (Physalis alkekengi) wieder. Bei genauem betrachten erweisen sich die Linien als Sätze und Wortgruppen in schwedischer Sprache. Die Arbeiten setzen sich mit Erinnerung und Verlust auseinander, aber auch viele andere Deutungen sind möglich.

Die Künstlerin Nina Lundström und ihre Werke „Zwischenheit I“ und „Zwischenheit II“

Die Künstlerin Nina Lundström sitzt neben ihren ausgestellten Zeichnungen "Zwischenheit I" und "Zwischenheit II"
Nahaufnahme des Werks "Zwischenheit" von Nina Lundström
Die Künstlerin Nina Lundström arbeitet in ihrem Atelier an einer neuen Zeichnung
Die Künstlerin Nina Lundström zeichnet eine Muschel ab

Martin Max

  • Der Maler und Grafiker Martin Max ist 1957 in Halle an der Saale geboren. Nach seiner Lehre als Maschinenbauer in Naumburg arbeitete er ab 1980 am Weimarer Theater. Sieben Jahre später eröffnete er in Weimar sein Atelier. Seitdem ist Max in den Bereichen Grafik, Malerei und Künstlerbücher tätig. 1987 trat er in den Verband Bildender Künstler Thüringen e.V. ein. Zu seinen Projekten gehörten u.a. die künstlerische Ausgestaltung der Bibliothek der Fachhochschule Erfurt (2021) und die Beteiligung am Thüringer Grafikkalender (seit 1999). Auch auf der Thüringer Kunstmesse „artthuer“ stellt er seit 1999 regelmäßig seine Arbeiten aus.

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  • Die Farbholzschnitte „O. T.“ aus dem Jahr 2004 und „Intermezzo“ aus dem Jahr 2016 des Weimarer Künstlers Martin Max, beide im Format 91 x 61 cm, sind mit Offsetfarben auf Japanpapier gedruckt. Durch die Technik des Überdruckens erzielt der Künstler eine differenzierte Farbigkeit. Um diesen Effekt zu erhalten, druckt er verschiedene Druckstöcke in diversen Farben übereinander, wobei Teilbereiche ausgespart werden.

Der Künstler Martin Max und seine Werke „O.T.“ und „Intermezzo“

Der Künstler Martin Max neben seinen Werken „O. T.“ und „Intermezzo“
Drucke der Künstlers Martin Max in einer Ablage
Der Künstler Martin Max trägt mit einer Rolle grüne Farbe auf den Holzschnitt auf, um damit zu drucken
Der Künstler Martin Max beim Anfertigen eines Druckes mit einer alten Offset-Druckpresse

Tanja Pohl

  • Die 1985 im Vogtland geborene Künstlerin Tanja Pohl machte 2003 ihr Fachabitur im Bereich Gestaltung in Plauen. Nach Praktika bei dem Holzbildhauer Albrecht Ripp in Plauen und im Malsaal des Theaters Zwickau studierte sie ab 2005 Bildende Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Ihr Studium schloss Pohl 2010 mit einem Diplom ab. Anschließend absolvierte sie ihr Meisterschülerstudium von 2010 bis 2013 bei Prof. Elke Hopfe und Prof. Christian Macketanz. Nach ihrem Abschluss eröffnete sie ihr Atelier in Greiz, wo sie bis heute tätig ist. Die Künstlerin befasst sich in ihren Arbeiten vor allem mit der Kombination aus Industriebrachen mit der Natur sowie mit dem menschlichen Kopf. Zu ihren bisher größten Ausstellungen gehört die Einzelausstellung „Mensch Maschine“ in der Neuen Sächsischen Galerie in Chemnitz 2014.

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  • Das Werk „FLORA V“ der Künstlerin Tanja Pohl entstand während des Corona-Lockdowns im Jahr 2020. Die Monotypie im Format 90 x 70 cm auf Chinapapier ist Teil der Serie „FLORA - Pflanzendrucke“. Hierbei nimmt Pohl farbige Abdrücke von Pflanzenfragmenten, die sie anschließend weiterentwickelt. Das Werk kombiniert die zwei Arbeitsthemen, der menschliche Kopf und Blumenstillleben, mit welchem sich die Künstlerin seit langem beschäftigt.

Die Künstlerin Tanja Pohl und ihr Werk "FLORA V"

Die Künstlerin Tanja Pohl neben ihrem Werk "FLORA V" in ihrem Atelier
Ein neues Kunstwerk wird mit Farbe und Blüten erschaffen
Die Künstlerin Tanja Pohl arbeitet in ihrem Atelier an einer Druckerpresse
Farbe und Blüten vor der Pressung

Sibylle Reichel

  • Die heute in Mötzelbach lebende Künstlerin Sibylle Reichel ist 1971 in Cottbus geboren. Sie absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zur Baufacharbeiterin. 1990 zog sie nach Weimar und studiert an der Bauhaus Universität Architektur. Nach ihrem Studium arbeitete sie für verschiedene Architekturbüros, bevor sie sich 2003 als freischaffende bildende Künstlerin selbstständig machte. Zu dieser Zeit wurde sie auch Mitglied im Verband Bildender Künstler Thüringens e.V., wo sie von 2011 bis 2015 im Vorstand tätig war. Seit 2007 setzt Reichel sich mit Contact Improvisation als Tanz auseinander und unterrichtet in diesem Bereich.

    Zur Webseite der Künstlerin

  • Mit der Kombination aus Druck und Zeichnung erschuf die Künstlerin Sibylle Reichel die Linografie „Bezeugung einer fröhlichen Transformation“ aus dem Werkzyklus „Erde sein“. Das 45 cm hohe und 53 cm breite Werk ist mit Tusche auf braunem Papier gemalt und mit einer Handdrucktechnik gearbeitet. Reichel setzt in ihrer Arbeit ihre Wahrnehmungen und Erfahrungen um, welche sie beim „Standing with the Earth“ erfuhr. Diese Technik beinhaltet das gemeinsame Innehalten und Wahrnehmen in Zeiten tiefgreifender Krise und Ratlosigkeit.

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Die Künstlerin Sibylle Reichel und ihr Werk "Bezeugung einer fröhlichen Transformation"

Die Künstlerin Sibylle Reichel neben ihrem Werk „Bezeugung einer fröhlichen Transformation“
Die Künstlerin Sibylle Reichel schafft mit der Handdrucktechnik ein neues Werk
Die Künstlerin Sibylle Reichel schafft mit der Handdrucktechnik ein neues Werk
Druckutensilien, Formen zum Stempeln

Heike Stephan

  • Die Thüringer Künstlerin Heike Stephan ist 1953 in Blankenhain geboren. Ihr Studium der Germanistik und Kunstgeschichte an der Pädagogischen Hochschule in Erfurt schloss sie 1979 mit einem Diplom ab. In den folgenden Jahren arbeitete Stephan als freischaffende Künstlerin in Berlin, wo sie von 1992 bis 1995 als Dozentin an der Freien Universität der Künste unterrichtete. Im Jahr 2000 zog Stephan zurück nach Thüringen, Löhma, wo sie bis heute tätig ist. Die Künstlerin hatte zahlreiche nationale und internationale Ausstellungen, u.a. in Dresden, Moskau, Berlin, Basel und New York.

  • Die sechs Bilder aus der Serie „Orakel - Spektakel“ aus dem Jahr 2020 befassen sich mit dem Thema COVID-19. Die Werke spiegeln die Gefahr und Bedrohung sowie Einsamkeit und Angst wider, welche in der Corona-Zeit aufkommen. Zugleich stehen sie für einen spielerischen Umgang mit der Allgegenwart dieser Problematik und der gesellschaftlichen Dynamik. Für die Arbeiten im Format 40 x 50 cm kombinierte die Künstlerin Papierprägungen mit Farbzeichnungen auf Kupferdruckpapier.

Die Künstlerin Heike Stephan und ihre Werke aus der Serie „Orakel - Spektakel“

Heike Stephan stehend neben ihrer Bilder-Serie „Orakel - Spektakel“ an der Wand
vier Werke der Bilder-Serie „Orakel - Spektakel“ von Heike Stephan
Heike Stephan erschafft ein neues Werk in ihrem Atelier mit einem groben Malerpinsel
Nahaufnahme der Hand der Künstlerin Heike Stephan, die ein Bild mit einem groben Malerpinsel malt

Petra Töppe

  • Die Keramikerin und Töpferin Petra Töppe ist 1967 in Merseburg geboren. Sie studierte von 1986 bis 1988 Pädagogik und Germanistik in Erfurt und absolvierte anschließend eine Ausbildung mit Gesellenabschluss bei Willi Kutsche. Nach ihrem Abschluss eröffnete Töppe 1993 ihre erste Werkstatt in Naumburg. In den folgenden Jahren unternahm sie Studienreisen nach Kreta, Jordanien und Nepal. Im Jahr 1998 verlagerte die Künstlerin ihr Atelier nach Kapellendorf. Sie ist seit 2000 Mitglied im Verband Thüringischer Kunsthandwerker und seit 2003 Mitglied im Verband Bildender Künstler Thüringen e.V.. Heute pendelt die Künstlerin zwischen ihrem Atelier in Sülsdorf, Mecklenburg-Vorpommern, und Weimar.

  • Der Freistaat Thüringen hat zwei Arbeiten der Künstlerin Petra Töppe in seine Kunstsammlung aufgenommen. Eine der Arbeiten ist „Das Paar“ aus dem Jahr 2014. Die 44 cm hohe Figur wurde aus schamottierten weißen Ton aufgebaut und bei 1130 °C im Elektroofen gebrannt. Das Werk zeigt zwei verschiedene Personen, welche sich im Tanz zu einer Form vereinen. Die Künstlerin verarbeitet den Ton von Innen nach Außen, wodurch Fehler bei der Arbeit integriert und nicht verworfen werden. Dass das scheinbar Misslungene als Prozess des Arbeitens in den Werken Bestand haben darf, zeichnet die Arbeiten von Töppe aus.

    So auch in dem zweiten Werk „Großer Engel“ aus dem Jahr 2020. Auch diese Arbeit wurde aus schamottierten Ton frei geformt und bei 1130 °C gebrannt. Die 49 cm hohe Figur zeigt einen Engel, der durch die Engobe eine mattglänzende Oberfläche erhielt. Mit verhaltener Weiblichkeit erhebt ein Engel seine Flügelarme wie zu einem Gericht.

Die Künstlerin Petra Töppe und ihre Keramiken

Die Künstlerin Petra Töppe mit ihren Werken "Großer Engel" und "Das Paar"
Detailaufnahme der Keramik "Großer Engel" von Petra Töppe
Detailaufnahme der Keramik "Das Paar" von Petra Töppe
Die Künstlerin Petra Töppe beim Tonen, sitzend in ihrem Atelier
Nahaufnahme der Hand der Künstlerin Petra Töppe beim Tonen

Konstanze Trommer

  • Die Künstlerin Konstanze Trommer ist 1953 in Erfurt geboren. Sie studierte in Halle an der Saale an der Hochschule Burg Giebichenstein ab 1972 industrielle Formgestaltung und legte 1977 das Diplom im Fachbereich Flächengestaltung ab. In den folgenden vier Jahren arbeitete sie bei der Firma VEB Modedruck Gera als Flächendruckdesignerin, bevor sie sich 1982 als freischaffende bildende Künstlerin selbstständig machte. Von 1994 bis 1995 absolvierte sie eine Weiterbildung zur Multimediafachfrau. Sie ist bis heute in den Bereichen Malerei, Textilkunst, Digitale Grafik und Kunst am Bau tätig.

    Zur Webseite der Künstlerin

  • Das Werk „Einzug ins Paradies“ der Künstlerin Konstanze Trommer stammt aus der Blattfolge „Aufbruch ins Paradies“. Das 104 cm breite und 54 cm hohe Werk entstand im Jahr 2011 und ist mit Epson Tinte auf Hahnemühle Fine Art Printpapier gemalt. In dem Werk begegnen sich zwei kontrastierende Seiten. Eine dunkle Seite, welche die gewaltsame Hölle zeigt und von der eine Person in Richtung der hellen, paradiesischen Seite aufbricht. Sie zeigt so die Wandlung von einer menschenfeindlichen in eine friedvollere Welt.

Die Künstlerin Konstanze Trommer und ihr Gemälde „Einzug ins Paradies“

Die Künstlerin Konstanze Trommer und ihr Gemälde „Einzug ins Paradies“
Die Künstlerin Konstanze Trommer beim Malen in ihrem Atelier
Die Künstlerin Konstanze Trommer beim Malen
Die Künstlerin Konstanze Trommer beim Malen

Marion Walther

  • Die heute in Weimar lebende Künstlerin Marion Walther ist 1955 in Gotha geboren. Sie studierte ab 1974 Kunstpädagogik und Germanistik an der Pädagogischen Hochschule in Erfurt und schloss ihr Studium 1978 mit einem Diplom ab. Im Anschluss machte sie sich als freiberufliche Keramikerin selbstständig und zog 1982 nach Mühlhausen. Acht Jahre später gründete sie gemeinsam mit weiteren Künstlerinnen und Künstlern den Kunstwestthüringen e.V., aus welchem später die Jugendkunstschule entstand. Bis heute ist Walther als Lehrerin und Keramikerin in Mühlhausen tätig und arbeitet vorrangig in den Bereichen der frei aufgebauten Gefäßkeramik, figürlichen Keramik im plastischen Bereich und der Objektkeramik.

  • Die Keramikarbeiten „Büste I“ und „Büste II“ der Künstlerin Marion Walther sind im Jahr 2020 entstanden. Die 56 cm und 51 cm hohen Büsten stammen aus dem Themenkomplex „Vergoldungen“, zu welchem insgesamt sechs Arbeiten gehören. Die Büsten zeigen Wächterinnen mit Nuancen an der Oberfläche, welche die Künstlerin durch Ritzungen erreicht. Dabei arbeitet sie nicht mit streng geometrischen Formen, sondern fließenden, eher zufälligen Bewegungen.

Die Künstlerin Marion Walther mit ihren Keramiken „Büste I“ und „Büste II“

Die Künstlerin Marion Walther mit ihren Keramiken „Büste I“ und „Büste II“
Die Künstlerin Marion Walther mit ihren Keramiken „Büste I“ und „Büste II“
Die Künstlerin Marion Walther arbeitet an einer weiteren Keramik
Die Künstlerin Marion Walther arbeitet an einer neuen Keramik

Steffi-Babett Wartenberg

  • Steffi-Babett Wartenberg ist 1962 in Sonneberg geboren. Sie studierte ab 1980 Spielmitteldesign an der Fachschule für Maschinenbau und Spielmitteldesign in Sonneberg. Zehn Jahre später machte sie sich in Blankenburg im Harz als freischaffende Künstlerin selbstständig. Im Jahr 2004 zog sie nach Weimar, wo sie als Grafikdesignerin und Künstlerin bis heute arbeitet. Von 2010 bis 2018 absolvierte Wartenberg nebenberuflich ein Kunststudium an der Akademie Faber-Castell in Nürnberg. Während dieser Zeit wurde sie Mitglied im Verband Bildender Künstler Thüringen.

    Zur Webseite der Künstlerin

  • Das Werk „o. T.“ der Künstlerin Steffi-Babett Wartenberg stammt aus der Serie „Solitude“. Die Tuschzeichnung auf Leinwand im Format 127 cm x 127 cm entstand im Jahr 2020. Die Zeichnung befasst sich mit der räumlichen und geistigen Enge, welche oft mit Einsamkeit einhergeht. In seiner Erhabenheit thront der Fels über der Küste. Die noch nicht abgeschlossene Serie besteht derzeit aus zehn Werken unterschiedlicher Größen und Materialien.

Das Werk „o. T.“ der Künstlerin Steffi-Babett Wartenberg

Die Künstlerin Steffi-Babett Wartenberg neben ihrem Werk „o. T.“
Die Künstlerin Steffi-Babett Wartenberg malt in ihrem Atelier, durch das Schaufenster fotografiert
Die Künstlerin Steffi-Babett Wartenberg malt an einem neuen Gemälde
Die Künstlerin Steffi-Babett Wartenberg malt an einem neuen Werk

Sebastian Weise

  • Der Fotograf und Künstler Sebastian Weise ist 1975 in Sondershausen geboren. Er studierte von 1995 bis 1999 Kulturwissenschaften und angewandte Medienwissenschaften in Leipzig und Ilmenau. Nach einem Volontariat beim Radio arbeitete Weise 12 Jahre im Marketing. Im Jahr 2014 entschloss er sich für den Weg in die Selbstständigkeit und eröffnete ein Atelier in Halle an der Saale. Dort ist er bis heute in den Bereichen Fotografie, Objekte und Installationen tätig.

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  • Die drei Arbeiten des Künstlers Sebastian Weise, welche in die Kunstsammlung des Freistaats Thüringen aufgenommen wurden, stammen aus der Serie „Die Heimat verfeiningern“. Die 28 x 21 cm und 30 x 45 cm großen C-Prints auf Acryl beschäftigen sich mit der Heimatregion des Künstlers. Angelehnt an die Technik des Künstlers Lyonel Feininger fotografiert Weise Gebäude in Sondershausen durch eine Drahtglasscheibe, wie sie im Industriebereich zum Einsatz kommt. Weiche Ränder, verlaufende Farben und die geometrische Aufteilung muten expressionistisch an. Die drei Werke zeigen den Brügmanschacht, den kleinen Parkteich sowie den Marstall in Sondershausen.

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Der Künstler Sebastian Weise seinen Fotografien aus der Serie „Die Heimat verfeiningern“ 

Der Künstler Sebastian Weise neben zwei Werken seiner Serie „Die Heimat verfeiningern“
Die drei Arbeiten des Künstlers Sebastian Weise aus der Serie „Die Heimat verfeiningern“
Der Künstler Sebastian Weise fotografiert durch eine Drahtglasscheibe
Der Künstler Sebastian Weise fotografiert durch eine Drahtglasscheibe

Gudrun Wiesmann

  • Die heute in Erfurt lebende Künstlerin Gudrun Wiesmann ist 1951 in Delitzsch, Sachsen, geboren. Im Anschluss an ihre Ausbildung zur Betonfacharbeiterin studierte sie ab 1973 Architektur an der Bauhaus-Universität in Weimar. Nach ihrem Abschluss arbeitete sie bis zum Jahr 2000 als Architektin und absolvierte nebenberufliche Ausbildungen in den Bereichen Malerei, Grafik und Multimedia-Gestaltung. Seit dem Jahr 2000 ist sie als freischaffende Künstlerin in Erfurt tätig, wo sie seit 2012 ihr Atelier im Wächterhaus hat. Wiesmann ist heute in den Arbeitsgebieten Fotografie, Grafik, Email und Installation aktiv.

  • Die Arbeit „Dahinter“ der Künstlerin Gudrun Wiesmann entstand im Jahr 2007. Das 52 cm breite und 52 cm hohe Bild gehört zu der Werkgruppe „Hinein und Hinaus“, welche Arbeiten zeigt, die aus einer Kombination aus Fotografie und Emailkunst entstanden sind. Hierfür nimmt Wiesmann ihre Fotografien durch Fenster oder Folien hindurch auf. Die dabei entstandenen Aufnahmen bilden zum einen eigenständige Kunstwerke, sind zugleich aber auch Anregung für ihre Emailbilder.

Die Künstlerin Gudrun Wiesmann mit ihrem Werk „Dahinter“

Künstlerin Gudrun Wiesmann neben ihrem Werk „Dahinter“
Die Künstlerin Gudrun Wiesmann arbeitet an einem neuen Werk
Die Künstlerin Gudrun Wiesmann arbeitet an einem neuen Werk

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