Einladung zur Zukunftswerkstatt – Leben im ländlichen Raum

15. November 2018 ab 9.00 Uhr im mon ami in Weimar

Wir haben uns in den 4 Ortsgesprächen über die vielen Anregungen und Ideen der Menschen vor Ort gefreut. Mit der Zukunftswerkstatt beginnt nun die Umsetzungsphase.

Sie sind herzlich eingeladen, sich aktiv in die Zukunftswerkstatt einzubringen.

Bitte melden Sie sich über https://eveeno.com/Werkstatt oder die

Internetseite der Akademie ländlicher Raum http://www.alr-thueringen.de/ an.

Intention

Thüringens Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft Birgit Keller sprach in vier Ortsgesprächen mit den Menschen vor Ort über die Zukunft des ländlichen Raumes in Thüringen. Es wurden unterschiedliche thematische Schwerpunkte genauer betrachtet, die nicht nur für den einzelnen Ort sondern in vielen weiteren Regionen Thüringens gelten. Nun münden die Ergebnisse der Veranstaltungsreihe in einer Zukunftswerkstatt,  deren inhaltliche Basis die Erfahrungen und Ergebnisse aus den Ortsgesprächen sind. Gemeinsam mit verschiedenen zivilgesellschaftlichen Akteuren plant das Thüringer Ministerium für Infrastruktur und Landwirtschaft eine Neuausrichtung der Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung. Ziel ist es, bürokratische Hürden abzubauen, den Leader-Ansatz und die Basisinitiativen vor Ort weiter zu stärken, die vielfältigen Förderprogramme besser zu verzahnen und den aktuellen Bedürfnissen im ländlichen Raum anzupassen.

Keller

Ministerin Birgit Keller

Birgit Keller ist seit 2014 Thüringer Ministerin für Infrastruktur und Landwirtschaft. Die studierte Gesellschaftswissenschaftlerin war ab 1991 selbstständige Unternehmerin. 2012 wurde sie zur Landrätin des Landkreises Nordhausen gewählt.

Zeit und Programmpunkte

Ab 9.00 Uhr - Anmeldung 

9.30 Uhr - Begrüßung und Einführung - Ministerin Birgit Keller

10.00 Uhr - Ergebnisse der Ortsgespräche und Impulse für die Zukunftswerkstatt

Zusammenfassung der Ortsgespräche durch Salina Spiering, CoKnow

 

Vorträge der vier Impulsgeber:

Maik Schröter, Heringen, Bürgerstiftung „Goldene Aue“, Innenentwicklung und Brachflächenbeseitigung

Ina John, Jugendbeirat RAG Saale-Holzland e.V., Einbeziehung von Jugendlichen Holzlandcash

Thomas Meier – Lebensgemeinschaft auf Schloss Tonndorf eG, regionale Wertschöpfung,

Sven Gregor, Bürgermeister der Stadt Eisfeld, grenzüberschreitende interkommunale Kooperation

 

10.50 Uhr - Statement - Ministerin Birgit Keller

Ausblick auf Umsetzung und Fortsetzung der Ortsgespräche 2019

 

11.00 Uhr - Anmoderation weiteres Programm

Anmoderation des Wandelgangs und der Themen-Werkstätten, Dieter Frauenholz, KoRiS

11.10 Uhr - Wandelgang

Anregungen, Einschätzungen und Hinweise zu den Thesen der vier Themenfelder

1. Zusammenarbeit und Unterstützung für das Leben im ländlichen Raum

2. Regionale Wertschöpfung / Landwirtschaft / Wirtschaft

3. Wohn- und Lebensqualität / Daseinsvorsorge

4. Mobilität / Digitalisierung

12.30 Uhr - Mittagspause

13.20 Uhr - Themen-Werkstätten:

Arbeitsgruppen: Vertiefung des Austauschs in vier parallelen Themenwerkstätten

15.00 Uhr - Kaffeepause

15.20 Uhr - Ergebnisse

Ergebnisse der Themenwerkstätten, Kurzberichte durch KoRiS

16.00 Uhr - Ausblick - Simone Strähle, TMIL

Wie geht es weiter?

16.15 Uhr - Informeller Austausch 

bei Kaffe und Kuchen 

Ergebnisse

In der Zukunftswerkstatt werden wir die Ergebnisse der Ortsgespräche mit zahlreichen Akteuren aus dem ländlichen Raum und der Verwaltung bearbeiten und gemeinsam eine Strategie für eine verbesserte Förderpolitik entwickeln.

Information zur Arbeitsphase der Zukunftswerkstatt und Thesen zu den Themenfeldern

 

Moderation Büro KoRIS

Koris
Dieter Frauenholz, Büro KoRIS

Mitglied der Geschäftsführung von Büro KoRiS.

Er übernimmt die Rahmenmoderation der Zukunftswerkstatt.

Doerrer
Karen Dörrer

Co-Moderation

Rienau
Jochen Rienau

Co-Moderation

Hanebeck
Kerstin Hanebeck

Co-Moderation

Spiering
Salina Spiering

Ausgebildete Mediatorin.

Sie fasst die Ergebnisse der vier „Ortsgespräche – Leben im Ländlichen Raum“ zusammen.

Gesprächspartner vor Ort

18-10-23 Mth T.meier
Thomas Meier, Vorstandsmitglied der Lebensgemeinschaft auf Schloss Tonndorf eG
  • 47 Jahre

  • freiberuflicher Architekt und Projektentwickler für Ökodörfer

  • Vorstand des deutschen Ökodorf-Netzwerks GEN Deutschland e.V.

  • Initiator Projekts "Leben in zukunftsfähigen Dörfern - Ökodörfer als Katalysatoren nachhaltiger ländlicher Entwicklung"

Wir brauchen heute dringend einen Wandel, welcher wieder eine lebensfähige Balance aus freier Persönlichkeits-Entwicklung der Menschen, gemeinsamem Wirken für das Allgemeinwohl sowie Verständnis und Rücksicht für die Belastungs-Grenzen unseres Planeten schafft. Was können Menschen auf dem Land dafür selbst tun? Wo brauchen sie Unterstützung durch politische EntscheidungsträgerInnen?

Schröter
Maik Schröter, Bürgerstiftung „Goldene Aue“
  • 54 Jahre alt

  • seit 1994 im Stadtrat Heringen

  • seit 2011 Bürgermeister der Landgemeinde Stadt Heringen/Helme

Die 2015 gegründete Bürgerstiftung „Goldene Aue“ konzentriert sich auf die Innenentwicklung. Dies geschieht durch die Beseitigung von Brachflächen, sowie die Nach- und Neunutzung vorhandener Bausubstanz. Die Stiftung hat das leerstehende Landambulatorium erworben, um den Ortskern neu zu beleben und schafft dort zusammen mit dem Arbeiter Samariter Bund sechs barrierefreie Wohneinheiten. So leistet die Stiftung einen wertvollen Beitrag zur Sicherung und Verbesserung der Wohn- und Lebensqualität im ländlichen Raum.

 

John
Ina John, Geschäftsführerin des Vereins „Ländliche Kerne“ in Crossen an der Elster

Seit 1994 Vorstandsvorsitzende des Ländliche Kerne e.V. und seit 2003 in der Region Saale-Holzland mit dem LEADER-Management betraut. Anliegen der RAG Saale-Holzland e.V. ist eine ganzhaltige nachhaltige Entwicklung der Region, deshalb stehen Themen wie Jugendarbeit, demografische Entwicklung, aber auch regionale Produkte, Tourismus, Natur, Energie und Klimaschutz sowie Dorfentwicklung auf ihrem Arbeitsplan.

Gregor2
Sven Gregor, Bürgermeister der Stadt Eisfeld
  • 41 Jahre alt

  • von 2004 bis 2012 Bürgermeister der Gemeinde Bockstadt

  • seit 2012 Bürgermeister der Stadt Eisfeld

Der Südwesten Thüringens ist geprägt von einer kleinteiligen Siedlungsstruktur und von topographisch anspruchsvollen Naturräumen. Daher übernehmen auch die kleineren Städte wichtige Versorgungsaufgaben. Wie steht es um diese Kooperationen zwischen Stadt und Land?

Themenfelder

  • Zusammenarbeit und Unterstützung für das Leben im ländlichen Raum

  • Regionale Wertschöpfung / Landwirtschaft / Wirtschaft

  • Wohn- und Lebensqualität / Daseinsvorsorge

  • Mobilität / Digitalisierung

#Ortsgespräche Ministerin Keller 2018

Alr Ortsgespräch Zukunftswerkstatt
Grafik TMIL

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